BG HORROR ESSENTIALS – 45 Pflichtfilme für jeden

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Da es eine Menge Filme gibt, kann man schon mal den Faden verlieren, was man denn alles kennen darf. In diesem Artikel stellen wir euch einmal 45 Horrorfilme vor, in die jeder Filmenthusiast zumindest einmal reingesehen haben sollte. Das sind unter anderem Klassiker, besonders einflußreiche Titel und Kultfilme, sowie auch einige speziell ausgewählte Sonderlinge. Aus Jugendschutzgründen gibt es keine Trailer zu sehen, aber die kann man ja bei Bedarf durchaus finden.

(von Christian Mester)

Alle Kandidaten der BG Horror Essentials Reihe in der praktischen Gesamtübersicht:

anoes

Worum geht’s: Jugendliche träumen auf einmal alle von einem verbrannten Hausmeister mit Klingenhandschuh, der sie nacheinander im Schlaf filetiert – woran sie dann wirklich sterben.

Empfohlen warum: Wes Cravens Nightmare gehört zu den kreativeren Horrorfilmen, da er sich die grenzenlosen Welten von (Alb-)Träumen zu Nutze macht. Die Ausweglosigkeit des Schlafens macht die Konfrontation mit dem Bösen unausweichlich unheimlich. Die ungewöhnlichen Mordarten und grauenhaften Visionen, die damit einhergehen, wie etwa aufgeschlitzt die Decke hinauf zu fliegen, hat man so gewiss noch nie gesehen. Freddy hat zudem eine recht ungewöhnliche Killerpersönlichkeit, da er mit seinen Opfern spricht und sie spöttisch verhöhnt. Später hat er gar was von dem Joker, doch bei seinem ersten Auftritt war er noch außerordentlich gruselig.

Vermächtnis: Nightmare brachte es auf 7 Kinofilme, eine Serie, ein Crossover und ein Remake. In 2-6 fallen die Albträume immer kurioser aus, verlieren ab 3 jedoch den Grusel. Schließlich wird es völlig albern, und Freddy fliegt auf einem Hexenbesen umher. 3 ist der beste unterhaltsame, 4 ist gut, 5-6 sind eher schwach. 7 ist wieder interessant, da Film-im-Film Konzept, hatte jedoch viel zu wenig Budget. Die Serie ist reiner Schrott und hat Freddy lediglich als Präsentator. Bevor man sich das Crossover Freddy vs Jason ansieht, sollte man ein paar Freitage gesehen haben, aber dann ist das VS ein Heidenspaß. Das kürzliche Remake kann man getrost vergessen. Empfehlungen sind hier also 1, 3 und Freddy vs Jason.

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audition

Worum geht’s: Ein verzweifelter Single nimmt an einem Fake-Casting teil, um hübsche junge Frauen treffen zu können. Die, die er sich jedoch als seine Bachelorette rauspickt, hat recht ungewöhnliche Hobbys…

Empfohlen warum: Selbst wenn man sich als hartgesottener Genrekenner einschätzen sollte, ist der Date-Albtraum Audition ein Film, der tief unter die Haut geht. Nicht, weil er besonders gewalthaltig ist, sondern weil er recht fiese Sachen mit Giften, Betäubungsmitteln und Nadeln anstellt. In den meisten Horrorfilmen ist das Böse körperlich stärker, hat übernatürliche Kräfte, Klingen, Knüppel oder Krallen, doch wie dieser Film zeigt, reicht auch mal ein ausgesprochen böser Wille. Ein sehr unbequemer Psychothriller, den sich wirklich nur mutige Hartgesottene geben sollten.

schrecken

Worum geht’s: Bei einer Dschungel-Flussfahrt macht ein forsches Forscherteam Bekanntschaft mit einem famosen Fischmenschen.

Empfohlen warum: Als alter Schwarz-Weiß Klassiker hat der Film von Jack Arnold (drehte auch Tarantula und The Incredible Shrinking Man) seinen ganz eigenen 50er Charme, gehört aber auch sonst zu den besten Monsterfilmen. Damals ein extremer Schocker (der in 3D anlief!), ist er für gesättigte Augen heutzutage natürlich nicht mehr allzu spannend, aber die Geschichte ist top erzählt und der Gill-Man (Kiemenmann) ein zurecht ikonischer Frauendieb.

Vermächtnis: Es gab 2 eher miese Fortsetzungen. Im zweiten hatte Clint Eastwood seinen ersten Auftritt, im dritten wird der Fischmensch umoperiert und zu einem halben Menschen gemacht. Ein Remake ist seit 15 Jahren in der Mache, aber noch gabs da nichts. Hier braucht man also nur das Original kennen.

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screams

Worum geht’s: In einer Kleinstadt geht ein Killer im schwarzen Kostüm um, der Schüler einer Schule erledigt. Als eine Freundesgruppe auch angegriffen wird, spekulieren sie darüber, inwiefern Regeln von Horrorfilmen auf diesen Killer anwendbar sind.

Empfohlen warum: Scream, vom gleichen Regisseure wie Nightmare weiter oben, lässt sich aufgrund zweier Punkte schwerstens empfehlen: zum einen ist es einer der besten und packendsten Slasherfilme, mit fesselnden Verfolgungsjagden und einem grandiosen maskierten Bösewicht. Slasher gibt es wie Sand am Meer, aber Scream ist eine seltene Ausnahme, in der vor allem Regie und Musik sehr positiv auffallen. Zum anderen ist es aber auch ein Film, der das Slashergenre an sich klug und bissig kommentiert (“sag niemals ich komm gleich wieder, sonst kommst du nicht wieder…”).

Vermächtnis: Es gab 3 Fortsetzungen und bald kommt eine Fernsehserie. Gefällt der erste Film, ist 2 auch noch sehenswert. 3 und 4 sind in Ordnung, bieten aber nichts Neues mehr und haben darüber hinaus so manche unnötige Schwäche im Gepäck. Hätten beide sehr viel besser sein können.

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hellras

Worum geht’s: Nachdem die junge Kristie knapp Höllendämonen entkommen war (was einem halt mal so passiert), landet sie in einer Irrenanstalt, dessen leitender Arzt selbst mit dem Tor zur Hölle experimentiert.

Empfohlen warum: Moment, Teil 2? Jap, denn obgleich die Handlung des ersten Films höllisch gut ist, ist sie relativ fade inszeniert (Tipp: das Buch lesen!). Teil 2 hingegen ist in allem besser. Hellraiser 2 ist einer der wenigen Horrortitel, die zum Teil wirklich in der Hölle spielen, welche hier kein Fegefeuer mit Lavaflüssen und ewigen Feuern ist. Clive Barker, der neben Stephen King als King der Horrorliteratur zählt, erfand diese außergewöhnliche Horrorvision, die ungesehene Aspekte beleuchtet und eher erwachsene Themen wie Schmerzenslast, -lust und Sehnsüchte behandeln. Berühmt sind die Cenobiten genannten Höllendämonen, die nach winzigem Auftritt im ersten Teil hier aktiv in den Vordergrund rücken. Anführer Pinhead bleibt fraglos eine denkwürdige Erscheinung.

Vermächtnis: Hellraiser hat insgesamt 9 Teile, davon 4 Kinofilme und 5 Heimkino-Sequels. Von den Kinofilmen sind nur zwei zu empfehlen, 2 und 4. 4 hat nur noch wenig Budget, erzählt aber dafür eine dreiteilige Story, die im MIttelalter, der Gegenwart und in der Zukunft spielen. Das ist trashig inszeniert, aber inhaltlich sehr interessant. 3 setzt zu sehr auf Action, und fast alle der DVD Sequels sind eher schwache nos ,oese Horrorfilme, in denen die beliebten Cenobiten eh immer nur ganz kurz vorkommen. Die Dornenkrone setzt sich der 9te Teil auf, bei dem Pinhead erstmals von einem anderen gespielt wird. Der Film wurde nur aus Vertragsgründen gedreht und ist so schlecht, dass ihn selbst der Typ, der bis 8 durchhielt, ablehnte.

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braindead

Worum geht’s: Augen in Vanillepudding, Monsterbabies, Rattenaffen und Zombies im Rasenmäher. Vom Regisseur von Herr der Ringe und den Hobbits – von wem sonst?

Empfohlen warum: Der neuseeländische Dead Alive ist Low-Budget-Kram, aber als solcher echt witzig, und im Gegensatz zu anderen Splatterfilmen spaßig widerlich, und nicht bloß krass abscheulich und im Vergleich zu anderer blutgetränkter Exploitation mal nicht auf nackte Haut aus. Wenn man als The Walking Dead Fan nur ansatzweise eine Zombieaffinität hat, muss man Rasenmäher gegen Zombies erlebt haben.

Vermächtnis: Keins, aber der Sumatra-Rattenaffe kommt auch in Peter Jacksons King Kong vor, was den 200 Millionen Dollar Effektfilm insgeheim zu Dead Alive 2 macht.

psycho

Worum geht’s: Muttersöhnchen und Freizeitcreep Norman Bates führt zusammen mit seiner Mami ein abgelegenes Motel, in das sich eine junge Diebin verirrt. Dann gibts Besuch unter der Dusche (und das ist kein Women-in-Prison Film!).

Empfohlen warum: ALFRED HITCHCOCK. Ernsthaft, wenn man sich Filmfan nennen will, muss man auch was von Alfred Hitchcock gesehen haben (der drittcoolste Alfred nach Batmans und dem Kopf aus “Bringt mir den Kopf von Alfredo Garcia”), und der Film “Hitchcock” reicht da nicht im entferntesten. Psycho überrascht mit einem ungeahnten Perspektivwechsel, mit einer fesselnden Story und toller Bildersprache, mit legendärer Musik und einem Regiestil, der die Golden Era Hollywood verabschiedete und eine neue einleitete.

Vermächtnis: Psycho hat einen guten, wenn auch unnötigen zweiten Teil, nur war damit leider noch nicht Schluss. Es gibt einen 3. und 4., die brauchte aber kein Mensch, und ein Remake des Originals mit Vince Vaughn (Voll auf die Nüsse). Ansehen darf man sich auf jeden Fall die neue Fernsehserie Bates Motel, die die Geschichte in die Gegenwart versetzt, ganz anders erzählt, aber famos gespielt ist.

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nosferatu

Worum geht’s: Um Dracula.

Empfohlen warum: Wer darüber mault, dass Psycho so verdammt antikes Zeug ist, kriegt “alt” jetzt noch mal neu definiert. Dieser ist so alt, dass sein Drehbuch noch auf Steintafeln gemeißtelt wurde Eigentlich hätte hier auch der sehenswerte 31er Original-Dracula mit Bela Lugosi stehen können, aber der noch ältere Nosferatu – ein Rip-off des Dracula Romans – ist dann doch noch besonderer. Fast 100 Jahre alt, ohne 3D und HD, aber trotzdem überaus atmosphärisch und unheimlich.

Vermächtnis: Nosferatu hatte zwei spätere, sehr seltsame Nachfahren. Nosfera Two – Die Rückkehr des Helden drehte sich um Nosferatus vergebliche Versuche, Barista zu werden, und in den 70ern gabs ein ödes Remake mit Terrorklaus Kinski in der Hauptrolle.

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jaws

Worum geht’s: Ein ziemlich großer Fisch sucht das kleine Küstenstädtchen Amity heim, ausgerechnet in der für sie so überlebenswichtigen Touri-Zeit.

Empfohlen warum: Die Melodie kennt jeder, aber heutzutage wird er gern mal übersprungen, weil alt. Und weil seit fünfzehn Jahren andauernd neue Haifilme auf DVD rauskommen, von denen 99% unzumutbarer Trash sind. Wie soll da so ein alter nennenswert besser sein? Ist er. Er ist nicht nur besser als der sonstige Haimüll, er ist womöglich besser als alles sonst (Anm. d. Red.: das ist der Lieblingsfilm des Redakteurs! und jetzt auch eurer). Kaum ein Horrorfilmgeschöpf bleibt einem so sehr im Kopf wie dieses fieses Sushi, das man anschließend immer beim Schwimmen vor Augen haben wird.

Vermächtnis: Schwer zu glauben, aber es gab 3 Sequels. Dieser Hai kam zwar nicht zurück, dafür aber neue. 2 verlagert die Story weiter aufs Meer hinaus und ist als Film auch noch gelungen, 3 in SeaWorld und 4 in der Karibik sind jedoch ziemlicher Murks, vor allem 4, in dem der Hai die Welt umrundet, wie ein Löwe brüllt und bei Berührung explodiert.

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interview

Worum geht’s: Christian Slater führt ein Interview mit einem Mann, der vorgibt, ein Vampir zu sein. Er beginnt,ihm seine Lebensgeschichte zu erzählen, von Brad Pitt, Tom Cruise, Antonio Banderas und einer jungen Kirsten Dunst…

Empfohlen warum: Vampiren gehts nicht gut, dafür brauchen wir nicht mal Twilight zu nennen. Schon seit Blade Püree aus ihnen gemacht hat, haben sie den Kinorespekt verloren. The Vampire Chronicles von Anne Rice war eine angesagte Kitschbuchreihe, die Mitte der Neunziger mit Megastar Cruise in einer für ihn ungewöhnlichen Rolle und dem noch reichlichen Neuling Pitt umgesetzt wurde, als Kostümfilm. Ein Film, der Vampire als gefährliche Monstren zeigt, aber auch mit dem sexualisierten Ruf und dem Bild eines nicht alternden Genießers versehen. Der Horror hält sich hier in Grenzen, doch mit seiner großen Geschichte und starken Figuren gehört der 20 Jahre alte Interview zu den wichtigsten Vampirfilmen.

Vermächtnis: Einige Jahre später gabs ein Sequel namens Königin der Verdammten, mit der verstorbenen Aaliyah und einem Stuart Townsend, der KoRn Songs sang. War trotzdem nicht gut und damit auch der Pflock ins Herz für weitere Filme der Reihe. Die Adaption eines anderen Buches ist geplant, ist aber auch noch nicht viel weiter als Psycho 2 mit Vince Vaughn.

dasding

Worum geht’s: In einer Antarktis-Station erreicht ein außerirdisches Wesen eine Gruppe Forscher… und ersetzt sie nach und nach. Bald weiß man nicht mehr, wer noch ein Mensch ist, und wehe dieses Ding erreicht die Zivilisation.

Empfohlen warum: Das Ding von John Carpenter ist ein perfekter Horrorfilm, den man sogar kennen muss, hat man mit Horror allgemein nichts am Hut. Höchstspannend inszeniert, entwirft dieser “Alien auf der Erde” ein unerbittliches Szenario. Fliehen ist wegen der Kälte nicht, also muss sich der unbesiegbar scheinenden Gefahr gestellt werden. Dass sich das Ding als Menschen tarnen kann, macht es genau so furchtbar wie seine monströsen Ausgeburten, die so auch in den Höllenpfaden Diablos herumlaufen könnten. Mit seiner einfach gehaltenen Musik baut er eine fesselnde Atmosphäre auf, die bis zum letzten Moment anhält, und dann nicht mehr vergessen werden kann.

Vermächtnis: Das Ding bekam vor ein paar Jahren ein Prequel, das nicht schlecht ist, aber zu sehr auf Computereffekte und Action setzt um längerfristig relevant zu bleiben. In Gameform bekam es einen zweiten Teil, der reichlich gelungen war. Der Film ist übrigens ein Remake des 50er Kultfilms Das Ding aus einer anderen Welt. Der ist zeitbedingt charmant und herrlich naiv, aber zu nah an Frankenstein, der Mumie und dem Schrecken vom Amazonas.

BG Kritik Original – Teil 1 – Teil 2 – Game

texsa

Worum geht’s: Bei einem Verwandtenbesuch lernen junge Leute die exzentrischen Nachbarn kennen, die gerne Gesichter als Masken tragen, Möbel aus Knochen anfertigen und Heißhunger auf Chili con Carne der etwas anderen Art haben.

Empfohlen warum: Texas war in den 70ern ein wahrer Vorschlaghammer ins Gesicht. Filme mit Irren, die junge Leute entführen und kaltmachen gabs zwar schon vorher, aber das Blutgericht in Texas ist ein ungewöhnlich intensiver Terror-Horrorstreifen. Die unübliche Weise der halbdokumentarisch wirkenden Inszenierung und die wenig theatralischen Morde, sowie die vor allem heutzutage unüblich dreckigen, schmutzigen Austragungsorte ließen den Film roh und unzähmbar wirken. Im Vergleich zu anderen Streifen der Zeit wie I Spit on Your Grave und The Last House on the Left hielt er jedoch die Exploitation zurück: keine Nacktheit, trotz Massaker im Titel keine Blutbäder. Der Film spielt vielmehr mit der Imagination und lässt mehr sehen, als letztlich da ist. Dazu ist die Ikonografie sehr gelungen, mit Leatherface, dem Anhalter und dem Koch, deren Faszination zig weitere Teile folgen ließen.

Vermächtnis: Texas kam auf insgesamt 7 Teile. 2 ist eine bizarre Komödie, in der Dennis Hopper ein Kettensägenduell mit Leatherface hat. 3 mit Viggo Mortensen und 4 mit Matthew McConaughey sind ziemlicher Schund. Das Remake von 2003 hat die Rohheit des Originals nicht, gehört aber zu den besseren Genrefilmen der letzten Jahre. Dessen weiter Teil ist eine schwächere Kopie, und der letzte Film Texas Chainsaw – The Legend is Back hat bis auf eine ansprechende Wendungsidee nichts zu bieten.

BG Kritik Teil 1Teil 2Teil 3Teil 4RemakeRemake Teil 2Remake Remake

susp

Worum geht’s: In einer Ballerinaschule passieren seltsame Vorkommnisse, und eine junge Frau gerät hinter die gruseligen Kulissen.

Empfohlen warum: Suspiria stellt das Schaffens-Highlight des italienischen Meisters Dario Argento dar. Ein visuell sehr markant bonbon-farbener Horrorfilm mit leichtem Märchencharakter, mit einem hyptnotisierenden Soundtrack der Kultband Goblin. Das Treiben in der Schule wird zum atmosphärischen Schrecken, dessen Weg zum Finale hervorragend aufgebaut wird. Gerade auch im Vergleich zum amerikanischen Horrorkino ein mal völlig anders erscheinender Titel, der sich viele Anleihen des Giallo-Kinos, das Argento mitentwickelte, zu nutze macht, um sein Horrormärchen unvergessen zu machen.

nacht

Worum geht’s: Plötzlich hat sich etwas auf der Welt geändert, denn die Toten erheben sich aus den Gräbern und greifen die Lebenden an. In einem Haus verschanzen sich ein paar Überlebende, die von immer mehr Toten umzingelt werden.

Empfohlen warum: Nacht ist einer der Urväter des Zombiekinos (wenn auch nicht der älteste, das wäre White Zombie von 32) und ein wahrer Klassiker. Noch in Schwarz-Weiß gedreht, erzählt er eine sehr 50er Jahre wirkende Horrorfabel, in der die Zombies noch langsam stöhnend schlurfen und sich innerhalb der eigenen vier Wände ganz eigene Grauen entwickeln, vor allem vor dem Hintergrund der Apartheid, die 68 so gerade zuende ging. Ein heutzutage sehr träger Film, der aber mit gelungenen Figuren und einem unvergesslich bösen Ende aufwartet.

Vermächtnis: Nacht hat über die Jahre unzählige Fortsetzungen und Remakes bekommen, offizielle, wie auch inoffizielle. Ab Dawn of the Dead (Zombie) ist es dann auch in Farbe. Dawn war der erste richtig kommerziell erfolgreiche Zombiefilm und fällt sehr viel actionreicher aus, aber da muss man drauf achten, die Blu-ray Fassung mit den richtig gefärbten Zombies zu finden – in fast allen anderen Fassungen sind sie blau gefärbt und wirken darin seltsam. Auch ist die längste hier nicht unbedingt die beste, da mehr Lauflänge hier nicht mit mehr Action gleichzusetzen ist. Day of the Dead und Land of the Dead sind auch noch gut, aber dann folgen Diary, Survival und Island of the Dead, die alle zum Einsargen sind. Das Dawn Remake lässt sich noch empfehlen, vom Regisseur von Watchmen und Batman V Superman.

Kritiken zu allen Filmen hier

saw

Worum geht’s: Ein Mann entführt Leute mit geheimen Sünden und steckt sie in tödliche Fallen. Die Frage ist dann, wie weit würden sie gehen, um ihr Leben zu bewahren?

Empfohlen warum: In den äußerst schwachen 2000ern war Saw einer der wenigen neuen Klassiker. Ein schnell geschnittener, einfallsreicher Film, der mehrere starke Schockszenen besitzt und außerdem eine spannende Story mit gewaltigen Wendungen entwickelt, bei der es Spaß macht mit zu überlegen, wer dahinter steckt und wie es enden wird. Die Fallen an sich sind arg böse und pures Gimmick, aber reichlich unterhaltsam und hier sehr viel ernster inszeniert als die vielen Unfalltode in den Final Destinations.

Vermächtnis: Saw ging noch bis Teil 7 weiter und wurde damit zur erfolgreichsten Horror-Filmreihe aller Zeiten. Qualitativ bliebs aber nicht so gut, denn ab Teil 3 kommt erstmal ein großes Loch mit 4 und 5, bevor 6 und 7 dann wieder zurück nach oben ächzten. Schauen sollte man die weiteren Teile aber nicht nur wegen den vielen neuen Fallen, sondern wegen der unglaublich verschachtelten Story, die ihre Vorgeschichte mit jedem neuen Kapitel in ein neues Licht setzt und erzählerisch außergewöhnlich komplex wird. Wenn man sich drauf einlassen kann – sonsts sinds immer nur neue Gesichter in neuen Fallen. Es gibt zwei Games mit eigenen Geschichten, die passabel sind.

Kritiken zu allen Filmen hierGame

(Aus Jugendschutzgründen empfehlen wir selbstredend immer die gekürzten Fassungen)
Anderer Meinung oder Tipps, welche wir noch nennen müssen? Schreib uns hier oder im Forenthread zur Reihe!

dasding

Worum geht’s: Ein Mann trägt Sonnebrille über dem Bettlaken. Und hat als Kind seine Schwester umgebracht. Ist jetzt als Erwachsener ausgebrochen und sorgt für einschneidende Begegnungen bei Jugendlichen.

Empfohlen warum: Eigentlich sollte “The Babysitter Murders”, so der erste Titel des Films, nur ein unauffälliger Low Budget Slasherfilm werden, doch mehr oder weniger versehentlich machte John Carpenter einen der berüchtigsten Horrorfilme aller Zeiten draus. Sein Michael Myers ist eine der gruseligsten Stalkerfiguren des unheimlichen Films. Mit seiner seltsam ruhigen, unmenschlich anmutenden Art irritiert er ohne Ende, und Carpenter gelingt eine meisterhafte Regie. Als Zielperson ist Curtis eine wunderbar normal wirkende Jugendliche, und als nicht minder irrer dritter im Bunde brilliert Ex-Blofeld Donald Pleasance als Psychiater. Einmal gehört, bleibt die Musik zudem auf ewig in den Lauschgängen.

Vermächtnis: Oha. Von Halloween gibt es viele, zu viele Filme. 8 reguläre und ein Remake mit Sequel (zu allen haben wir BG Kritiken). In den Teilen 2, 4 und 5 wird die Handlung des ersten Films weitererzählt, mit immer neuen Opfern. 6 mit Paul Rudd versucht Michaels Fähigkeiten albern mit Okkultismus zu erklären, während Teil 8 Busta Rhymes Kung Fu gegen Myers einsetzen lässt. Wirklich kennen braucht man nur 1 und 7, welcher Curtis zurückholt und die Reihe zu einem kopflastig zufrieden stellendem Ende führt.
Beide Neuauflagen von Rob Zombie enttäuschen. Myers wird von einem zwei Meter großen Wrestler gespielt, läuft durch Wände und ist unnötig brutal zu gange. Der erste Film ist ein einfallsloses Remake des Klassikers, das Myers als tragischen Sozialfall erklärt, der zweite immerhin Dank eigenartiger Visionen visuell kreativer als die meisten anderen, aber was der sonst gute Rob an eigenen Ideen neu einbringt, will nicht zum Franchise passen.

Teil 1-8Rob Zombies Teil 1 (1500 Kommentare) - Teil 2 (900 Kommentare)Teil 3

texsa

Worum geht’s: Weil sie ihr Kind scheinbar im Ferienlagersee ertrinken lassen haben, ging eine Mutti auf Rachefeldzug. Seit der noch lebende Sohnemann widerum selbst mit angesehen hat, wie man Mutti enthauptete, behauptet sich Jason Voorhees (kein Holländer) ganz stattlich als Eishockey-Masken tragender Teenagerdezimierer.

Empfohlen warum: Wer Halloween kennt, der kommt um Jason nicht herum. Die beiden sind Blutsbrüder und die absoluten Regenten des Slasherkinos. Sie liegen auch ausreichend weit auseinander, da Jason fast immer im wäldlichen Gegenden unterwegs ist und Myers in der Stadt. Hinzu kommt, dass die Freitage wesentlich verrückter werden als die Halloweens. Da mag es Okkultismus, Kung Fu, Josh Hartnett und einen Film ohne Myers gegeben haben, aber diese Reihe hat Cyborgs, Telekinetiker, Dämonen, Nachahmer, Zombies und spielt sogar mal im Weltraum. Der ausgesuchte Teil 6 gehört mit zu den besten. Jason steht erstmalig von den Toten wieder auf und muss sich erneut mit Tommy Jarvis anlegen, der ihn schon in Teil 4 bezwang. Der Film steht beispielhaft für den Rest der Reihe. Er ist leicht spannend, aber etwas selbstironisch, hat Spaß mit dem Bild der Jugendlichen und lässt Jason als unaufhaltsamen Wahnsinnigen zeigen, der bei fast jedem Mord ein anderes Werkzeug zur Hand nimmt. Das viele Töten wird auch nie ausgeschlachtet (…), sondern kommt immer mit einem Augenzwinkern und nie sonderlich blutig oder real daher. Jason ist ein Boogeyman und soll wie Myers kein grausamer Faktor sein, sondern ein unterhaltsamer Story-Antagonist. Spätestens wenn er Leute in Schlafsäcke packt und gegen Bäume haut, ist das kein Ernst mehr.

Vermächtnis: Zählt man Freddy vs Jason dazu, hat die Freitag Reihe 12 Teile. 10 regelkonforme, ein Crossover, ein Remake. Letzteres sieht schick aus, hat aber außer einer flotten Prologszene zu wenig. Insbesondere bei den Ki-Ki-Ki Kills ist dieser neue konservativ brav langweilig. Wie bei Nightmare genannt, ist Freddy vs Jason ein Heidenspaß. Von den alten Filmen sind 3, 4 und 6 die besten normalen. Von 7 bis 10 wirds immer abgedrehter, wobei 10 schon wieder so übertrieben ist, dass es vollen Spaß macht.

Remake 2009 (1200 Kommentare)noch ein Remake

susp

Worum geht’s: Das Böse ist im Wald und versucht Ashs Schlund zu finden.

Empfohlen warum: Mit Tanz der Teufel alias The Evil Dead wurde Sam Raimi (die Spider-Mans mit Tobey Maguire) berühmt. Mit ausgefallenen Kamerafahrten und dauerschockierendem Terrorhorror schrie sich der erste in die Ohren aller Horrorfans, doch es war erst der zweite, den man seinen Eltern vorstellt. Im zweiten wird in etwa die gleiche Geschichte nochmal erzählt – bei einem Urlaub in einer Waldhütte treffen ein paar junge Erwachsene auf “das böse Tote” und viele Sachen wirken erneut. Wenn auch anders, da Teil 2 die Komponente Slapstick mit ins Boot holt. Der Film wird zur Hälfte zur absurd witzigen Komödie, zu einer der besten des Genres. Kein Wunder, dass die beiden so gut zueinander passen, setzt Horror doch wie Comedy auf exaktes Timing.

Vermächtnis: Nach diesem folgte noch Armee der Finsternis, der den Horror gänzlich strich und nur noch auf Comedy setzte. Der ist super, passt aber in keine Horror-Essentials. Vor kurzem gab es ein Remake, das gut war, aber auch ultrablutig ausfiel und keinen Funken Humor hatte. Den gibts wieder in Ash vs The Evil Dead, einer Fernsehserie mit dem Originalschauspieler, die 2015 kommt.

RemakeAsh vs The Evil Dead

nacht

Worum geht’s: Außerirdische sind auf der Erde gelandet und fangen an, identische Kopien von Menschen zu erstellen. Im geheimen Untergrund breitet sich die Spezies weiter aus…

Empfohlen warum: Paranoia ist einer der wirkungsvollsten Angstfaktoren und da gehört dieser Film ganz nach oben auf jede Schreckensliste. Was gibt es Gruseligeres als die Vorstellung, dass manche Menschen insgeheim keine sind? In den 70ern war der Kalte Krieg noch immer Thema und überall machte sich der Zweifel breit, dass vermeintliche Freunde bereits heimliche Feindesanhänger sein könnten. Ein Motiv, das losgelöst von der Zeit auch heute noch funktioniert, schließlich begründen sich unsere elementarsten Sicherheitsgefühle darin, in einer vermeintlich gewohnten, freundlichen und einschätzbaren Umgebung zu leben, in der unser Leben weitestgehend sicher ist. Entdecken die Helden im Film, darunter Spock Leonard Nimoy, Donald Sutherland und Veronica Cartwright aus Alien, dass die Kopien bereits unter uns sind, bricht dauerhaftes Unwohlsein aus. Wem kann man noch trauen und wie weit reicht die Unterwanderung bereits? Unvergessen darf auch das letzte Bild des Films sein.

Vermächtnis: Die Reihe um die nicht GEZ zahlenden Duplikate aus dem All hat aktuell vier Filme. Das hier ist das erste Remake aus den 70ern, los gings in den 50ern mit Die Dämonischen. In den 90ern gabs ein schwaches weiteres Remake, das auf einer Militärbasis spielte (Angriff der Körperfresser), dann in den 2010ern noch ein überaus mieses mit Nicole Kidman und Daniel Craig (Invasion). Die 70er Version der Geschichte ist die stärkste und lässt mit Grauen erwarten, das bald ein weiteres Remake kommt.

saw

Worum geht’s: Früher in der Steinzeit gab es mal VHS Videobänder, die man zurückspulen musste. Auf einem ist ein Geistermädchen drauf, dass einen eine Woche nach Schauen besucht.

Empfohlen warum: Ausgerechnet der Pirates of the Caribbean 1-3 Regisseur Gore Verbinski hat diesen neuen Klassiker geschaffen. Einen der wenigen Horrortitel, die was mit Technik verbinden und dabei nicht ungeheuer daneben gehen. Samara, so der Name des Videobandmädchens, gehört mit zu den schaurigsten Genregeschöpfen der letzten 20 Jahre. Supergruselig inszeniert, töpfert Verbinski hier einen Gänsehaut-Geisterfilm, dessen Finale ganz furchtbar fies trifft. Ein Film, dessen Motiv unoriginell und einfach erscheinen mag (wieso löschen sie das Tape nicht einfach oder überspielen es mit weißem Rauschen?), doch das in seinen engen Dimensionen unverhofft sensationell wirkt. The Ring ist außerdem fantastisch gedreht, in der Hauptrolle einer ermittelnden Frau überzeugt eine junge Naomi Watts pre King Kong sehr gut.

Vermächtnis: Von diesem US Ring gibt es noch einen mauen zweiten Teil, aber da es ein Remake ist, muss es demzufolge noch ein Original geben. Vom japanischen Ringu (das widerum eine Buchverfilmung ziemlich guter Bücher ist) gibt es jede Menge Filme (darunter zwei verschiedene Teil 2) und zwei Serien. Der japanische Teil 1 ist dem US Teil 1 sehr ähnlich, doch schlägt das Remake das Original in schlichtweg allem, insbesondere Ausstattung, Musik und Schockeffekten. Das Original ist nicht schlecht, bedarf aber einige Kompromisse. Die übrigen Filme sind akzeptabel, kommen aber alle nicht an die Erstlinge heran. Hier muss man wirklich nur das US Remake kennen. Ein dritter US Film mit Namen Rings kommt.

Teil 1 und 2

fliege

Worum geht’s: Bei einem Experiment verändert sich Jeff Goldblums DNA, was ihn langsam aber sicher zu einer menschengroßen Fliege mutieren lässt. Bssss.

Empfohlen warum: Der etwas andere Ant-Man. Wissenschaft spielt in vielen Horrorfilmen eine wichtige Rolle, da das Herumpanschen mit den Grenzen des Machbaren und Moralischen filmisch oft in unterhaltsam unheimlichen Konsequenzen endet. Hier in garstigem Bodyhorror, der reichlich eklig ausfällt (u.a., da der menschliche Jeff Goldblum nach und nach im wahrsten Sinne des Wortes auseinanderfällt). Regisseur David Cronenberg will aber keineswegs bloß anwidern und fährt gleich zwei interessante Schienen. Zum einen ist es der Forscher selbst, der von seiner Degenerierung zum Krabbler überraschenderweise eher fasziniert als verängstigt bleibt, und seine Liebesgeschichte zu einer jungen Geena Davis, die wegen des Chitinwuchses immer stärker auf die Probe gestellt wird. Ein insgesamt hervorragend gemachter Monsterfilm, der mit Goldblums fortschreitender Metamorphose kontinuierlich an Dramatik hinzugewinnt.

Vermächtnis: Diese Fliege ist ein Remake eines 50er Jahre Monsterfilms, der allerdings selbst kein Klassiker ist. Da bekommt der Mensch einen Fliegenkopf und die Fliege einen Menschenkörper, klar voneinander getrennt. Es gab dazu zwei Fortsetzungen namens Die Rückkehr der Fliege und Der Fluch der Fliege, die jetzt zwar nicht weggeklatscht werden müssen, die Urfliege dennoch nicht auf eine Stufe mit anderen Monsterklassikern stellen können. Von dieser neuen, sehr zu empfehlenden Klassiker-Fliege gab es noch eine Fortsetzung mit Eric Stoltz, die schwächer als Cronenbergs, aber nicht per se schlecht ist.

rosemary

Worum geht’s: Als die junge Rosemary schwanger wird, ahnt sie nicht, dass ihre freundlichen Satanisten-Nachbarn für teuflischen Nachwuchs gesorgt haben.

Empfohlen warum: Als wäre eine Schwangerschaft nicht schon aufregend genug, spielt Roman Polanskis fesselndes Horrordrama mit den schlimmsten Vorstellungen rund ums Kinderkriegen. Die bösen Nachbarn wollen das Kind stibitzen, Rosemarys Gesundheit und Vernunft fahren Achterbahn und dann mags sein, dass irgendwas mit dem Kind nicht stimmt. Der großartigen Mia Farrow wird visuell schwindelig in ihrem kleinen Apartment und je weiter die Schwangerschaft fortschreitet, desto mehr spitzt sich das Gefühl der Bedrohung zu. Polanski hatte sich mit Repulsion bereits als Großmeister der Paranoia bewiesen, doch Rosemarys Baby ist noch sehr viel packender inszeniert.

Vermächtnis: Es gab eine Fortsetzung fürs Fernsehen, die aber niemand je gesehen hat, und 2014 gabs ein schick gefilmtes, aber irrelevantes TV-Remake mit Zoe Saldana aus Avatar als neue Mami Beelzebubs. Anzumerken ist vielleicht noch eine andere Filmreihe, die von Rosemary inspiriert war. It’s Alive / Die Wiege des Bösen von 1974. Eine absurde dreiteilige Reihe samt Remake, in der ein Monsterbaby geboren wird, das dann lauter Leute umbringt. Es ist fraglos vorstellbar, dass jemand Rosemary’s Baby sah und meinte, dass die Geburt des Dämonenbabies viel besseren Stoff hergäbe als die Schwangerschaft. Höheren Bodycount vielleicht, aber keinen besseren Film.

shining

Worum geht’s: Hausmeister und Autor Jack soll nur das alte Overlook Hotel durch den Winter bringen, verfällt jedoch den anwesenden bösartigen Geistern und wird zur Gefahr für seine eigene Familie.

Empfohlen warum: “Hier kommt Johnny!” Shining ist eine Meisterstudie des Wahnsinns. Von Stephen King wurde schon fast alles verfilmt, aber Shining war eins der seltenen Male, dass große Filmtalente an der Umsetzung beteiligt waren. Hinter der Kamera Stanley Kubrick (2001: Odyssee im Weltraum, Full Metal Jacket), vor der Kamera Jack Nicholson in seiner besten Zeit. Das Ergebnis ist ein erstklassig und künstlerisch inszenierter Psychothriller, der den erneuten Absturz eines Alkoholikers mit Horrormotiven erzählt. Jack ist ein sympathischer Kerl, der aber leider einen Knacks hat und aus Frust keine Schreibermuse mehr zu haben tragischerweise erneut zum Glas greift. Blut aus dem Fahrstuhl, unheimliche Zwillinge und viele andere unvergessliche Bilder schmücken die immer intensiver werdene Todesfalle des Overlooks.

Vermächtnis: Es gab einige Jahre später eine zweite Adaption fürs Fernsehen, die King uwar selbst besser gefiel, da sie näher am Buch war, die aber objektiv gesehen kein Vergleich zum unvergesslichen Kubrick Klassiker ist. In Buchform wurde die Geschichte dann rund 30 Jahre später nochmal fortgesetzt, in Doctor Sleep.

blairwitch

Worum geht’s: Drei Amateurfilmer drehen eine Doku über eine Hexenlegende in der Pampa, die sich dann als echter entpuppt als gedacht.

Empfohlen warum: Größeres Zelterlebnis als Rock am Ring. Blair Witch war einer der ersten wirklichen Found Footage Filme (lassen wir Sachen wie Cannibal Holocaust mal außen vor) und als solcher so wirkungsvoll, dass er damals gar damit beworben wurde, echtes gefundenes Material zu sein. Was gerade in den USA viele glaubten. Der Film sieht natürlich grottig aus und die “Schauspieler”, die hauptsächlich improvisierten, sind fast was für den Scheiterhaufen. Da die drei aber die meiste Zeit über in der Tat allein im Wald campierten, ist ihr Schlottern, ihre Angst und der aufkommende Frust äußerst authentisch. Der Großteil des Grusels bleibt der eigenen Vorstellung überlassen und das außerordentlich wirkungsvoll, da die Macher ihre Mythologie der Blair Hexe simpel und grauenerregend gestalten.

Vermächtnis: Es gab einen zweiten Teil, der prinzipiell kein Found Footage mehr und ganz anders war. Er hatte mit den Ereignissen des ersten Films aber nicht mehr viel zu tun und landete schnell im Kompost der Relevanz. In Game-Form gab es Prequels und Fortsetzungen, die auch nicht gerade das Gelbe vom Ei waren. Blair 3 ist seit immer im Gespräch, aber vielleicht reicht der eine auch.

alien_79

Worum geht’s: Bei einer Routineuntersuchung entdeckt ein Team von Weltraumtruckern ein altes, abgestürztes außerirdisches Raumschiff. Eine Lebensform gelangt an Bord und ehe sich die toughe Ellen Ripley versieht, drohen Gefahren von mehreren Seiten.

Empfohlen warum: Also wirklich? Alien ist einer der 5 Filme, die man in seinem Leben gesehen haben muss und als Horrofilm ist er damit selbstredend auch in den Essentials zu finden. Ein perfekter Film, an dem es auch 35 Jahre später nichts auszusetzen gibt. Ungemein packend, mit großartigem Setdesign, fesselndem Score, einer durch und durch faszinierenden und abwechslungsreichen außerirdischen Kreatur und sympathischen Darstellern ist er für Filme so wichtig wie die Mondlandung für Astronautenhelme.

Vermächtnis: So einiges. Da Alien unermesslichen kulturellen Eindruck hinterließ, gibt es bis heute haufenweise Filme, Bücher und Games zum Thema. Fürs Kino gibt es, je nach Ansicht, 4, 6 oder 7 Teile. Aliens von James Cameron ist kurioserweise ebenfalls ein perfekter Film, aber anderes Genre: Action statt Horror. Alien 3 von David Fincher ist gnadenlos düster und gut, Alien Resurrection hingegen seichter, aber gute Popcornunterhaltung. Dann kamen zwei Predator Crossover, Alien vs Predator und Aliens vs Predator: Requiem. Der erste hat passable Actionszenen, aber im Grunde kann man beide ignorieren. Dann folgte noch Prometheus, der ein Quasi-Prequel zu Alien darstellt, mit der Handlung aber so wenig zu tun hat, dass man es eher als Spin-off deuten könnte. Ein unfassbar schicker Film, der aber Momente der absoluten Dummheit mitbringt und in Spannung, Regie und Schauspieler trotz 10x so hohen Budgets wie Alien nicht ans Original herankommt. In Gameform darf man das originale Alien vs Predator und das relativ neue, großartige Alien: Isolation kennenlernen.

Kritik: Alien Isolation
Kritik: Prometheus

BG Podcast: Alle Alien Filme

reca

Worum geht’s: Bei einer Berichterstattung über einen Feuerwehreinsatz in einem Wohnbezirk wird dieser plötzlich hermetisch von der Polizei abgeriegelt. Grund: Zombies, grundgütiger…

Empfohlen warum: Found Footage als Stilmittel gilt ja mittlerweile als starkes Indiz für schwache Horrorfilme, doch der spanische Low-Budget-Thriller [REC] erwies sich als überraschendes Gegenargument. Im Gegensatz zu vielen anderen Titeln, die offenbar nur der Geldknappheit wegen als gefundenes Videomaterial verkauft waren, nutzten es Jaume Balaguero und Paco Plaza gezielt und gekonnt aus, um effektives Schaudern aufkommen zu lassen. Man hat das unliebsame Gefühl, zusammen mit dem verängstigten Fernsehteam eingeschlossen zu sein, das immer wieder auf neue Schrecken stößt. Die Figuren verhalten sich hollywood-untypisch authentisch und spannend bleibt es auch, den sorgsam ausgelegten Brotkrumen zur subtilen Erklärung des Ganzen zu folgen.

Vermächtnis: Einiges. [REC] brachte es selbst zunächst auf drei Sequels. [REC 2] ist dem ersten noch sehr ähnlich, wenn auch einen Tacken schwächer. [REC] 3: Genesis wechselt die Location und bringt Comedy-Elemente mit sich, während 4: Apocalypse dann eher wieder die härtere Schiene fährt. Die Filme sind alle ganz akzeptabel, reichen dem ersten aber nicht das Wasser. Die remake-verrückten Amerikaner haben das Original neu aufgelegt, mit Debra aus Dexter als neue Hauptfigur. Da der US Film aber im Grunde eine 1:1 Kopie des spanischen Originals ist und die Hauptfigur nur hier vorkommt, die des spanischen aber auch in den Sequels, lohnt sich das als Quarantine betitelte Remake nicht. Aber: die Amerikaner haben noch einen zweiten, völlig unabhängigen Film namens Quarantine 2: Terminal produziert, in dem das Grauen auf einem Flughafen zuschlägt. Der ist wirklich gelungen, also im Großen und Ganzen zumindest den spanischen [REC] und den zweiten Quarantine sehen.

sofinster

Worum geht’s: Ein kleiner Junge lernt ein Mädchen kennen, das etwas anders zu sein scheint. Anders wie in blutgeifernd-vampirisch anders.

Empfohlen warum: Besser nur den richtigen reinlassen. Ganz gleich, ob es Interview mit einem Vampir in den 90ern oder Twilight in den 2000ern als Auslöser war: Vampirfilme sind einfach nicht totzukriegen. Sie werden allerdings auch recht schnell langweilig, da sich viele Filme auf die ewig gleichen, bleichen Szenarien stürzen. Tomas Alfredson schickt eine schwedische, kindheitsorientierte Geschichte ins Rennen, die Let the Right One in zu etwas ganz Außergewöhnlichem macht. Der Film ist ein sehr einfühlsames Drama über einsame Kinder, eine ungewöhnliche coming-of-age Geschichte und überdies ein fesselnder, bisschen märchenhafter Horrorfilm mit teils unvergesslichen Bildern.

Vermächtnis: Wie bei fast allen namhaften nicht-amerikanischen Horrorfilmen gabs ein amerikanisches Remake, mit Chloe Grace Moretz, die ja auch im Carrie Remake zu sehen war. Der Film ist nicht schlecht, aber trotz höheren Budgets mitunter merklich schwächer. Irgendjemand hatte die famose Idee, die Vampirangriffe mit Computereffekten aufzumotzen… was aber maximal zu motzen führt, da es nicht gut ausschaut. Der Film bietet sonst auch nichts eigenes neues, was ihn mehr empfehlen ließe als das Original. Außerdem ist es sicher an der Zeit, dass man mal einen schwedischen Horrorfilm gesehen hat.

from

Worum geht’s: Zwei exzentrische Bankräuber entführen einen Priester und seine Familie, und landen dann in einem mexikanischen Bordell voller Vampire. Arriba!

Empfohlen warum: Wer kennt From Dusk Till Dawn denn noch nicht? Als einer der größten Kultfilme der 90er brilliert der von Quentin Tarantino geschriebene, von Robert Rodriguez inszenierte Horror-/Roadmovie-Trip durch die Spitzen beider Talente. Von Tarantino kommen unvergessliche Charaktere (George Clooneys zweifellos coolste Filmrolle) und Dialoge, von Rodriguez flippig mexikanischer Radau und feuriges, selbstironisches Massaker a la Desperado. Es gibt in der Filmmitte einen ungewöhnlichen Genrewechsel, den es so harsch selten zu sehen gibt, aber die großartige Musik von Tito & Tarantunla und eine junge Salma auf dem Laufsteg werden dafür fraglos entschädigen.

Vermächtnis: Es gibt zwei DVD Fortsetzungen; die eine ist ein mäßiges Sequel mit Robert Patrick, die andere ein etwas besseres Western-Prequel. Beide sind aber nicht von Talenten wie Rodriguez und Tarantino gemacht und demnach eher zu vernachlässigen. Ebenso überflüssig ist die relativ neue, wenn auch leider von Rodriguez gemachte From Dusk Till Dawn Fernsehserie, die die Handlung des ersten Films lahm nacherzählt.

sieben

Worum geht’s: Ein unheimlicher Serienmörder stellt die 7 Todessünden in grausamen Morden nach. Brad Pitt und Morgan Freeman ermitteln.

Empfohlen warum: Der Buchmarkt wird jährlich mit Ermittler-Stories überflutet und auch im Fernsehen gibt es gleich haufenweise Serien, in denen umtriebene Detectives hinter Mördern herstöbern. Bleibt der Fokus mehr auf dem erlebten Grauen als auf der täglichen Büroarbeit und den Beziehungen zwischen den Kollegen, wird es zu Horror, und da ist David Finchers Sieben einer der ganz großen Meilensteine des Genres. Sieben mag übertrieben finster gefilmt sein, erreicht mit seinen verregnet-düsteren Bildern aber eine beklemmende Atmosphäre, die den Sündenkiller zu einem schaurig herausragenden Sonderfall machen. Er mag “nur” eine handvoll Leute töten, doch das Wie und Wirken auf die ermittelnden Cops hinterlässt seine Spuren. Enthält Gwyneth Paltrows kopflastigste Performance.

Vermächtnis: In Comic-Form gibt es ein Prequel, das die Opfer und ihre Morde zeigt. Kann man sich getrost sparen.

jura

Worum geht’s: Ein experimenteller Freizeitpark mit künstlich geschaffenen Dinosauriern lädt ein Team von Testbesuchern ein, die daraufhin einen Stromausfall erleben, der die die gefährlicheren Exemplare befreit.

Empfohlen warum: Erstmal – ja, Jurassic Park ist ein Horrorfilm. Vielleicht kein gezielt auf Erwachsene ausgerichteter und kein Splatterzeug wie etwa die Carnosaur Reihe, aber schon die Eröffnungsszene macht deutlich, woran wir hier sind. Jede (unfreiwillige) Begegnung mit den Fleischfressern wird als gruselig inszeniert, und sie sind alle fantastisch gemacht. Ob es der legendäre T-Rex Ausbruch ist (eine der besten Filmszenen aller Zeiten), die Raptorenverfolgung in der Küche, Nedrys Versteckspiel mit dem Dilophosaurus, die Kletterpartien unter dem stürzenden Auto oder am Elektrozaun, Steven Spielberg zieht alle Register seines Könnens und lässt den Trip auf die Insel Isla Nublar zu einem prägenden Erlebnis werden. Hier mag Horror “kindgerecht” inszeniert sein, aber wenn es so perfekt wie hier inszeniert ist, wer kann da je was gegen haben?

Vermächtnis: Neben den tonnenweise vorhandenen Videogames gibt es aktuell drei Fortsetzungen. The Lost World zeigt eine zweite Insel mit Dinosauriern, auf der Aktivisten gegen böse Zoosammler antreten und ist vor allem für sein Finale bekannt, in der ein T-Rex in San Diego herumstapft. War wieder von Spielberg und ist unterhaltsam, aber nicht so unterhaltsam wie der erste. Jurassic Park 3 kam in den 2000ern von Joe Johnston und versuchte den Spinosaurus als gefährlicher als den T-Rex zu verkaufen. Schlechter Humor, mäßige Actionszenen und null Horrorelementen machten ihn zu einem schwachen Ableger. Im Sommer 2015 kommt der vierte Film, Jurassic World. Der wird vermutlich ein Mix aus den ersten dreien werden.

1event

Worum geht’s: Als ein experimentelles Raumschiff nach mysteriösem Verschwinden wieder auftaucht, scheint es buchstäblich in der Hölle gewesen zu sein…

Empfohlen warum: Ob Sam Neill und seine Gefährten in Event Horizon auf außerirdische Lebensformen a la Hellraiser gestoßen sind oder tatsächlich eine Abkürzung in die wortwörtliche Hölle entdeckt haben, sei mal dahin gestellt. Fraglos ist, dass der Ausflug zum Schiff namens Ereignishorizont einer der gruseligsten der letzten 20 Jahre ist. In der Story mag es vereinzelte Probleme geben, aber das Produktionsdesign ist schier grandios, die beklemmende Atmosphäre kleisterdick aufgetragen und der Jurassic Park Touri Neill einer der schaurigsten Mitfahrer. Paul WS Anderson (Resident Evil 1, 4, 5, Die drei Musketiere, Pompeji, Soldier, Mortal Kombat) hat nie wieder einen solch stimmigen Film hinbekommen und viele andere ähnliche Filme wie Pandorum oder Cargo haben es nicht geschafft, an Event Horizon heranzureichen.

1fog

Worum geht’s: Wegen eines alten Fluches hüllt ein geisterhafter Nebel eine kleine Küstenstadt ein, die daraufhin von Zombiepiraten heimgesucht wird.

Empfohlen warum: John Carpenters The Fog ist im Grunde ein kleiner gemütlicher B-Horror Film, wird aber aufgrund seines Charmes in der Regel in die A-Liga mit aufgenommen. Getragen von einem phänomenalen Synthi-Soundtrack ist der Film eine amüsante Gruselgeschichte, wie man sie im Pfadfinderlager am Lagerfeuer erzählt kriegen könnte. Die Handlung ist seicht und es gibt weder aufregende Action noch besondere Charaktermomente, aber bei diesem Film zählt generell das Gesamtbild. Die relativ originelle Geisterzombie-Story ist unterhaltsame Abwechslung zu den meisten anderen Slasher-, Geister- oder Monsterhorrorfilmen und ist auch die Art Film, die man gut Leuten zeigen kann denen Horror oft zu blutig, zu schockierend oder zu anstrengend ist. Auch ist es nett zu sehen, mit welcher Mischung aus Ironie und Ernsthaftigkeit Carpenter zu Werke geht. Zombiepiraten könnten konzeptionell Volltrash sein, werden hier aber recht spannend umgesetzt.

Vermächtnis: Ahoi, da gabs in den 2000ern ein Remake mit Shannon Grace aus Lost und Tom Welling aus Smallville. Über das sei aber besser der Nebel des Vergessens gelegt.

1woodoo

Worum geht’s: Auf einer abgelegenen Insel forscht ein Doktor mit lebenden Toten…

Empfohlen warum: Kontroverse Meinung, aber Woodoo – Schreckensinsel der Zombies ist besser als Romeros Dawn of the Dead. Dawn mag die vielgelobte, aber eigentlich äußerst platte Konsumentenkritik (Zombies watschen hirnlos durchs Einkaufszentrum, später Konflikt Menschen gegen andere Menschen) mitbringen, höheres Budget und die Überpopularität der 70er gehabt haben, doch Woodoo, der ein freches italienisches Rip-off war (Dawn hieß in Italien Zombie; dieser nannte sich unerlaubt Zombie 2), setzt viel passender ein, was wir heute unter Zombies verstehen. Vermoderte, halbverweste Leichen, die sich aus Gräbern erheben und ächzend auf Menschen stürzen. Während die meisten Zombies in Dawn bloß billig angemalte Statisten waren, sind die Zombies in Woodoo mit aufwändigem Make-up realisierte Ungetüme. Die Dschungelinsel wirkt vielfach gruseliger als Dawns Kaufhaus und bringt die ursprüngliche Zombie-Grundlage haitianischen Aberglaubens nach afrikanischen Mythen sehr viel näher, auch wenn Woodoo gewiss nicht der erste definitive Zombiefilm war. Dawns Musik von Goblin war toll, aber Fabio Frizzis Score steht dem in Nichts nach. Und? Woodoo ist der Film mit einem der abgefahrensten Stunts aller Zeiten, denn hier kämpft ein Mann in Zombie Make-Up unter Wasser gegen einen Tigerhai.

Vermächtnis: Ach du grüne Neune, Batman. Zum einen ist dieser hier inoffizielles Sequel zu Dawn of the Dead und damit theoretisch Teil aller Filme aus dem Romero Universum (was inklusive Remakes eine Menge Filme sind). Dann gibt es zu Woodoo gleich mehrere Sequels, aber auch jede Menge inoffizielle Filme, die man einfach dazu gepackt hat. Jedenfalls gibt es keinen Film, der speziell mit den Figuren oder der Handlung aus diesem Film zu tun hat. Man sollte ihn also am besten als Einzelstück sehen.

1hills

Worum geht’s: Eine planlose Familie verirrt sich in die amerikanische Wüste, nur um dort auf durch Strahlung mutierte Kannibalen zu treffen.

Empfohlen warum: Alexandre Aja hat mit Mirrors, Piranha und diesem schon drei Horror-Remakes gemacht, aber der hier ist nicht nur sein bester, sondern auch einer der besten Horrorfilme der letzten 50 Jahre. Die Story mag nicht die plausibelste sein, ist aber hervorragendes Grundgerüst für beispiellosen Terrorhorror. Dieser Film ist wahrlich nichts für zarte Gemüter und regelt die schleichende Angst, überfallen zu werden aufs nahezu Unerträgliche hoch. Der Film ist sehr hart, läuft aber aber gerade noch die Gratwanderung nicht zum unsinnigen Splatter zu verkommen, und der abschließende Heldenmut fesselt und lässt bis zum Ende mitfiebern.

Vermächtnis: Von diesem gibt es einen zweiten Teil, der aber schwächer ist und lediglich grob und versucht-krass wirkt. Von den Originalen gibt es zwei, beziehungsweise drei Filmen, u.a. von Wes Craven. An seine Klassiker wie A Nightmare on Elm Street oder Scream ragen die aber nicht heran. Die ersten beiden sind relativ fade Slasher und kaum der Rede wert. Der dritte, Mindripper, ist unzumutbarer Schund.

1eraserhead

Worum geht’s: Irgendein abgefahrenes Zeug. Monsterbaby. Fönfrisur. Schwarz.

Empfohlen warum: David Lynch (Mulholland Drive, Lost Highway, Inland Empire, Twin Peaks) hat eine Menge unheimlicher Filme gemacht, doch Eraserhead setzt seinem Gesamtwerk vermutlich die Krone wirren Wahnsinns auf, ist noch am ehesten Horror und nicht bloß ungemütlicher Mindfuck mit Horrorelementen. Ein absolut surreales Werk, das weniger Spielfilm und mehr schon frühes Tool oder Nine Inch Nails Musikvideo zu sein scheint. Wenig kohärente Story oder typischer Filmplot, dafür eine große Ladung Metaphern und unheimliche Bildinstallationen. Ein Horrorerlebnis, das man sicher nicht so schnell wiederholt, das einem aber auch so schnell nicht aus dem Kopf kommt.

Vermächtnis: Es gab einen zweiten Teil namens Keinohrhasen, der aber nicht so gut ankam.

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Worum geht’s: Um einen gefährlichen Serienkiller zu schnappen, muss sich eine junge FBI Agentin auf den ebenso genialen wie gefährlichen Dr. Hannibal Lecter einlassen: Koch. Connaisseur. Kannibale.

Empfohlen warum: Das Schweigen der Lämmer und Der Exorzist sind bis heute die einzigen beiden Horrorfilme, die für zahlreiche Oscars nominiert waren. Über den Exorzisten lässt sich insbesondere heutzutage streiten, wo doch die Anfälligkeit eines religiös und konservativ erzogenen Volkes fehlt, aber die bestehenden Qualitäten dieses Films sind unantastbar. Demmes Arbeit ist gut, aber Jodie Foster, Anthony Hopkins und ihre hervorragend geschriebenen Gespräche lassen die Lämmer auch heut noch lauthals blöken. Lecter ist ein faszinierendes Unikat: ein zum einen hochintelligenter Mann der feinen Künste, zum anderen ein grausamer Mörder, mit dem man keinen Fahrstuhl teilen wollte. Zwei Welten, die sich eigentlich widersprechen müssten und das bisherige Weltbild des wahnsinnigen, debilen Serienkillers auf den Kopf stellte und die Dualität des verführerischen Vampirs auf einen Menschen übertrug.

Vermächtnis: Es gibt 5 Hannibal Filme, 3 davon mit Hopkins als Lecter. Die Hopkins Filme Roter Drache, Schweigen der Lämmer und Hannibal fallen unterschiedlich aus, sind aber allesamt auf ihre Art sehenswert. Vor der Hopkins-Ära gabs noch Manhunter, eine erste Verfilmung vom Regisseur von Collateral, die recht stimmig ausfiel, aber nur eine kurze Lecter-Szene hat. Nach Hopkins gabs noch ein Prequel über Hannibals Anfänge, das wir besser auf den Kompost schmeißen. Überraschend sehenswert ist indes die Hannibal Fernsehserie mit Mads Mikkelsen und Gillian Anderson, die nicht nur extrem hochwertig gemacht ist, sondern auch großartiges Schauspiel an den Tag legt.

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Worum geht’s: Eine Familie zieht in ein neues Haus ein und wird dort kurzerhand von paranormalen Aktivitäten heimgesucht.

Empfohlen warum: Im Abspann steht offiziell “Regie Tobe Hooper”, aber es ist allseits bekannt, dass Steven Spielberg das meiste von Poltergeist inszeniert hat. Das ist spätestens auch dann nachvollziehbar, wenn man Hoopers und Spielbergs Filmografien miteinander vergleicht. Poltergeist ist einer der seltenen Horrorfilme, die für die ganze Familie geeignet sind. Durchgehend einfallsreich und denkwürdig in seinen Schrecken (Stühle, Fernseher, Pool, Puppe, Schrank), aber stets ohne unnötiges Geschnetzeltes. Spielberg bedingt macht er viel aus dem Zusammenhalt der Familie, und aufgrund seiner vielen Actionszenen bekommt er sogar leichten Abenteuercharakter. Ein Horrorfilm, der seinem Genre gerecht wird, dabei aber auch großen Spaß macht und fast wünschen lässt, Spielberg hätte neben diesem und Krieg der Welten noch ein paar mehr Horrorfilme gemacht.

Vermächtnis: Der zweite Teil Poltergeist: Die andere Seite mit einem außerordentlich unheimlichen alten Mann ist noch sehr sehenswert, doch der dritte, in einem Hochhaus spielende, ist nichts mehr. Dann gab es noch eine Fernsehserie namens Poltergeist: The Legacy, die aber mit den Filmen so viel zu tun hatten wie die Serien von Freitag der 13te und Nightmare on Elm Street mit ihren Filmen: nichts. Dafür spielte der Wrestler Undertaker in einer Folge mit. Dieses Jahr kommt übrigens ein Poltergeist Remake in die Kinos, das sicher ganz supertoll wird.

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Worum geht’s: Frankensteins Kreatur ist wieder da – und dieses Mal bekommt er eine Gemahlin.

Empfohlen warum: Wenn die Liste etwas länger wäre, müsste der erste auch noch mit drauf, aber wenn nur einer dann der zweite. James Whales Meisterwerk übertrifft den tollen ersten damit, weit mehr interessante Szenen mit Boris Karloff als Kreatur zu bieten, während das Charakterdrama gleich gut bleibt und neue Haken schlägt. Nachdem was das Monster im ersten Film alles angerichtet hat, ist Dr. Frankensteins Gewissen stärker denn je belastet, doch all die Möglichkeiten faszinieren ihn nach wie vor. Das Quasi-Remake mit Robert DeNiro aus den 90ern hat die Story der Braut besser und tragischer verbaut, aber wenn man sich in Schwarz-Weiß Filmen pre 1950 zurechtfinden mag, muss man Frankenstein und seine Braut zweifellos kennen.

Vermächtnis: It’s alive, it’s alive! Frankenstein Filme gibt es ehrlich gesagt zu viele, um sie hier alle zu nennen. Los gings ja sogar schon 25 Jahre vor diesem. Am ehesten sollte man die beiden Universal Filme mit Karloff kennen, den Hammer Film Curse of Frankenstein mit Peter Cushing, die Tim Burton Hundeversion Frankenweenie (Langfassung), sowie besagte 90er Verfilmung mit Robert DeNiro (Mary Shelley’s Frankenstein) und freilich: I, Frankenstein mit Aaron Eckhart.

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Worum geht’s: Ein Hypnotiseur versetzt eine kleine Stadt in Angst und Schrecken…

Empfohlen warum: Das Cabinet des Dr. Caligari ist neben Nosferatu der andere gewaltige Meilenstein des expressionistischen Horrorfilms, den man kennen sollte. Er beeinflusste Film maßgeblich durch seinen ausgefallenen Stil verzerrter Hintergrundbilder, die bis heute ihre Spuren hinterlassen (bspw. im fantastischen Red Hot Chili Peppers Musikvideo Otherside). Die Idee Caligaris ist auch heut noch originell, und mit einer Laufzeit von etwas über einer Stunde ist der Film auch dann leicht ertragbar, wenn man mit Stummfilmen in der Regel nicht viel anfangen kann.

Vermächtnis: Es gab sogar ein Remake, allerdings nicht von Platinum Dunes und ohne Aaron Eckhart.

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Worum geht’s: Amerikaner machen Urlaub in Osteuropa und geraten in die Fänge eines geheimen Dienstleistungsgewerbes, in dem Reiche mit gefangenen Touristen anstellen dürfen, was immer sie wollen. Dh unter anderem, sie I, Frankenstein gucken zu lassen.

Empfohlen warum: Kaum ein Film wurde in den 2000ern derart gehypt wie Eli Roths Hostel, der schon vor Veröffentlichung als neuer Klassiker betitelt worden war und seinem Ruf natürlich nicht gerecht wurde. Meilenweit besser als Roths erster Film Cabin Fever, überraschte der von Tarantino unterstützte Film Genrefans zunächst einmal darin, wie unspektakulär sein Gekröse ausfiel. Hostel war nämlich im Vorfeld als einer der schlimmsten, blutigsten, heftigsten Filme aller Zeiten bejubelt worden, doch das war er dann nicht. Musste er auch nicht sein, denn die Ideen und der Spannungsaufbau waren ohnehin interessanter. Zum einen gabs die Entwicklung von Vollspaten Paxton, der vom ignoranten Schwachmaten zum mitreißenden Opfer, und darauf noch zum Helden werden durfte. Zum anderen ist das gesamte Konzept der Ausbeute durch die jeweils andere Partei sehr gelungen, lädt zum Nachdenken ein und ist dabei so glaubhaft aufgezogen, dass man wohl vorsichtig annehmen kann, dass es so etwas wirklich gibt.

Vermächtnis: Roth selbst hat einen zweiten Teil nachgeschoben, der aber schwächer ist. Schon in der Anfangsszene wirft er sämtliche Ernsthaftigkeit über Bord und wenn er dann Kinder mit einem Kopf Fussball spielen lässt, spottet er quasi über sich selbst, zieht sich selbst durch den Kakao. Das mag funktionieren, wenn man schon die Grundidee für einen ernsten Film eh nicht mag, aber dann kann man sich die drei Filme ohnehin komplett sparen. Ja, drei, denn es gibt noch ein DVD Sequel, das wieder ernster und besser als der zweite ist. Zusammen mit Saw weckte dieser Film einen Trend namens Torture Porn, der irrtümlich annahm, zeigenswert wären speziell Szenen schlimmster Folterei. Wie bei Saw ist es aber auch bei Hostel die Kombination aus Konzept und Spannung, die den eigentlichen Reiz ausmacht. Da ist es dann auch fast besser, wenn bloß angedeutet und nicht zu viel im Detail gezeigt wird – was gerade die sechs (!) Saw Sequels nicht ganz zu verstehen wussten.

Aus Jugendschutzgründen empfehlen wir selbstredend immer die gekürzten Fassungen. Anderer Meinung oder Tipps, welche wir noch nennen müssen? Schreib uns hier oder im Forenthread zur Reihe!

carrie

Worum geht’s: Carrie ist eine schüchterne junge Schülerin, die in der Schule keine Freunde hat und daheim gnadenlos von ihrer religionsfanatischen Mutter unterjocht wird. Als sie eines Tages bemerkt, dass sie über telekinetische Mächte verfügt, droht allen eine Katastrophe.

Empfohlen warum: Stephen King ist der berühmteste Autor unserer Zeitgeschichte und Carrie war sein Debütroman. Die erste Verfilmung dessen ergab einen großartigen Horrorfilm, den man auch heute noch kennen sollte. Wie viele gute Werke spielt er effektiv mit den Erwartungen. Carrie ist anfangs keine Killerin, sondern ein Opfer, das in stark gespielten Szenen wahrhaftigen Horror durch mobbende Mitschüler und ihrer herrischen Mutter erlebt. Unvergessen eine Szene in der Schuldusche, in der Carrie vor allen Mädchen ihre erste Regel bekommt, in Panik ausbricht und dafür ausgelacht wird. Im (bluttriefenden) Finale wird das ganze dann mächtig umgekehrt, und plötzlich geht der Horror mal von der schüchternen Kleinen aus.

Vermächtnis: 1999 gab es eine miserable Quasi-Fortsetzung namens Carrie: The Rage, die aber lediglich das gleiche in schlechter nachmachte. 2002 folgte ein Remake in Fernsehform, für das das gleiche gilt, und 2013 gabs dann nochmal ein teures Kino-Remake mit Chloe Grace Moretz (Hitgirl aus Kick-Ass). Das war prinzipiell nicht verkehrt (Julianne Moore spielt sogar die Mutter) und ergab einen soliden Horrorfilm, aber im Zweifelsfalle sollte man hier definitiv eher zu dem Original greifen. Das ist zwar visuell und frisurentechnisch etwas angestaubt, aber halt sehr viel ergreifender und hat überdies keinerlei fürchterlich fake aussehenden CGI -Szenen. Und – John Travolta taucht hier in einer seiner ersten Rollen auf.

shaun

Worum geht’s: Der sympathische Faulpelz Shaun merkt eines Tages, dass gerade eine Zombie-Epidemie läuft. Wacker greift er also zum Cricketschläger und versucht sich mit Freundin und Freunden (großartig: Nick Frost) zu seiner Lieblingskneipe durchzuschlagen.

Empfohlen warum: Im seltenen Genre der Horrorkomödien konnte Edgar Wright einen echten Meilenstein landen. Sein erster Film seiner eigenen sogenannten Cornetto-Trilogie, die auch noch Hot Fuzz und The World’s End umfasst, ist eine urkomische, herrlich britische Komödie, die Zombiefilmklischees und das Blue Collar Leben aufs Korn nimmt und herrlichen Slackerhumor mitbringt. So streiten sich Shaun und sein bester Freund beispielsweise darum, welche Schallplatten man auf Zombies schleudern kann und welche dafür zu schade sind.

Vermächtnis: Es gab mal Gerüchte über einen geplanten zweiten Film namens From Dusk Till Shaun, aber da bliebs bei den Gerüchten. Entweder mag Wright keine Sequels, oder er hat mittlerweile zu hohen Respekt davor, welchen Status der Erstling in der gesamten Horrorszene genießt. Es ist ein Film, der geliebt wird, und regelmäßig jedes Jahr geschaut wird. Ein Kultfilm.

exorzist

Worum geht’s: Ein junges Mädchen wird von einem Dämon besessen. Ein Pfarrer krempelt demnac die Kutte hoch um das Kind besser mal zu retten, doch das wird schwieriger als gedacht.

Empfohlen warum: Exorzismusfilme gibts heute bis zum Kreuzigen (u.a. bspw. Der Exorzismus der Emily Rose, Der Exorzismus der Emma Evans, Der letzte Exorzismus, Devil Inside, The Rite) – angefangen hat alles mit diesem. Die Romanverfilmung erschütterte damals ganz Amerika, und was man unbedingt machen muss: das berücksichtigen. Heute ist es kein sonderlich gruseliger Film mehr, aber ein interessanter, vor allem mit Blick auf die erzkonservative, spießige Mittelschicht der USA der 70, für die es ein tatsächlich nachvollziehbarer Schocker war. Bis heute ist es neben Prometheus der erfolgreichste Horrorfilm aller Zeiten, außerdem war er einer der wenigen, der für Best Picture nominiert wurde.

Vermächtnis: Es gab mehrere Sequels. Teil 2 von 1977 hieß Der Exorzist 2 – Der Ketzer, und der Film ist wirklich vollkommen verrückt. James Earl Jones meditiert in einem Heuschreckenkostüm, Wissenschaftler versuchen Exorzismus zu ergründen und eine mittlerweile jugendliche Reagan in unkeusch enger Kleidung sorgen für reichlich Kopfschütteln. Teil 3 von 1990 dagegen ist ein recht straighter, düsterer Horrorfilm mit Chucky-Sprecher Brad Dourif. Den kann man sich wohl ansehen. Von Teil 4 indes gibt es zwei Fassungen: die Studiofassung hieß Exorzist: The Beginning, die des vorherigen Regisseurs Dominion: Prequel to the Exorzist. Beide kann man schön ungetauft und ungeschaut lassen.

thedescent

Worum geht’s: Bei einer Höhlenexpedition trifft eine Gruppe streitlustiger Frauen auf unterirdisch lebende Monster.

Empfohlen warum: Ganz einfach – Neil Marshalls finstere Klettertour ist einer der beklemmendsten, schaurigsten Horrorfilme der letzten Jahre. Sich in einem solchen Höhlenlabyrinth zu verlieren ist ja an sich schon gruselig genug, doch die auftauchenden Monster sorgen für angenehm unaufhörlichen Grusel. Ein Film, der andere Kollegen wie Chernobyl Diaries oder Katakomben gehörig in die Schranken verweist.

Vermächtnis: Es gibt einen zweiten, sehr, sehr ähnlichen Teil, der nicht schlecht, aber auch nicht weiter wichtig ist.

anaconda

Worum geht’s: Eine Expedition in den Amazonas endet in einem beinahe tödlichen Unfall. Als die Forscher einen gestrandeten Schlangenfänger an Bord nehmen, verspricht er, das Team zur nächstgelegenen Stadt zu bringen. In Wahrheit plant er jedoch, übernatürlich große und schnelle Anacondas zu jagen – und die Leute an Bord als Köder zu verwenden.

Empfohlen warum: Es gibt solche und solche Tierhorrorfilme. Ernste, überaus gute wie Der Weiße Hai, eher lustige wie Piranha, und dann gibts noch unzählbar viel Billigschrott wie Sharknado, Mega Shark vs Giant Octopus und Konsorten. Allerdings gibt es noch eine weitere Kategorie, die der solide gemachten Tier/Kreateurenhorrorfilme, die vielleicht keine großen dramatischen Stärken aufweisen, dafür aber gezielt netten B-Movie Charme haben, ohne sich je ironisch über sich selbst lustig zu machen. Octalus, Lake Placid, Das Relikt und Congo wären gute Beispiele, aber der erste Anaconda drückt allen Kandidaten die Luft raus. Owen Wilson, Ice Cube, Jennifer Lopez und Danny Trejo verschlägt es hier in die gefährlichen Arme des gewaltigen Flusses, und treffen dort auf gleich zwei schwer unterhaltsame Antagonisten. Zum einen ist Jon Voight grandios als Großkotz-Widerling, zum anderen sind alle der Schlangenszenen gelungen. Sie sind zwar nicht besonders gruselig und die Schlange bewegt sich in der Tat unrealistisch schnell und agil, aber wenn man sich darauf einlässt, macht es großen Spaß. Die Action ist abwechslungsreich und sorgt bis zum Ende für gute Unterhaltung.

Vermächtnis: Anaconda hat 4 Fortsetzungen, aber die sind alle nichts. 2 ist noch ein okayer Kinofilm, der aber schlechter besetzt ist, weniger Spaß macht und weniger Action aufweist. 3 und 4 mit David Hasselhoff sind supergrottig gemachter Vollschrott, und dann gibt es noch Lake Placid vs Anaconda. Darin kämpfen Anacondas allerdings gegen keinen See, sondern natürlich gegen die Krokodile aus Lake Placid… allerdings scheinbar auf einem Niveau, das noch unter den Asylum Filmen angesiedelt ist.

Aus Jugendschutzgründen empfehlen wir selbstredend immer die gekürzten Fassungen. Anderer Meinung oder Tipps, welche wir noch nennen müssen? Schreib uns hier oder im Forenthread zur Reihe!

ÜBER DEN AUTOR: Christian Mester hat BG vor 10 Jahren gegründet und seither eine Menge neuer Filme gesehen. Als Redakteur für GameStar und Gameswelt tätig, ist er heute hauptsächlich Projektleiter in der Werbebranche. Lieblingsfilme sind Der weiße Hai und Jurassic Park.

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