BG Jahresrückblick 2017: Serien

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Serienjahr 2017 – Der große Rückblick

Von Christian Schäfer

Alle Jahre wieder… gibt es einen „kleinen“ Überblick über die Serienneustarts des Jahres (Rückblick 2016, Rückblick 2015, Rückblick 2014). Jetzt ist es soweit und wir wollen mal schauen, was 2017 für uns bereithielt.

Vorweg sei gesagt, dass ich dieses Jahr auf eine große Einleitung verzichten werde. Großartige Trendveränderungen sind mir ohnehin nicht aufgefallen und unterm Strich ist sicherlich für jeden etwas dabei. Auch qualitativ ist die komplette Bandbreite abgedeckt – von hochwertigen Formaten bis zum untersten Schrottlevel war 2017 alles anwesend. Ich werde übrigens wieder Trailer und die erhaltenen Kritikerprozente von rottentomatoes.com (sofern vorhanden) hier einfügen.

Kommen wir also direkt zu den Serien des vergangenen Jahres und fangen mit denen an, in die ich gerne noch reingeschaut hätte, die aber stattdessen auf der „unbedingt noch glotzen“-Liste gelandet sind. Anmerkung: Da fehlt natürlich noch eine ganze Menge, aber aufgrund der Masse an neuen Formaten ist es schlicht unmöglich, hier jede einzelne neue Reihe zu erwähnen.

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13 Reasons Why (dt.: Tote Mädchen lügen nicht, Netflix): Zwei Wochen nach dem Selbstmord seiner Mitschülerin Hannah Baker (Katherine Langford) erhält der High-School Schüler Clay Jensen (Dylan Minette) ein Päckchen. In diesem findet er sieben Audiokassetten vor, auf denen Hannah 13 Gründe für ihren Selbstmord nennt und Personen aus ihrem Umfeld die Schuld dafür gibt. Jede Person ist daher für (mindestens) einen der Gründe verantwortlich. Clay ist einer von ihnen. Während er die Kassetten hört, kommt er den dunklen Geheimnissen von Hannah und vielen anderen Mitschülern auf die Spur. Trailer.

Die erste Staffel besteht aus 13 Folgen und wurde von Netflix am 31. März 2017 komplett veröffentlicht. Mit 81% bei den Tomaten kam die Reihe gut bei den Kritikern an. Eine zweite Staffel wurde bereits bestellt und soll 2018 kommen.

4 Blocks (TNT Serie): Diese deutsche Serie spielt im Milieu eines arabischen Clans in Berlin. Im Mittelpunkt steht dabei Ali Hamady (Kida Khodr Ramadan), der seiner Frau und seiner Tochter zuliebe eigentlich die kriminellen Machenschaften hinter sich lassen und sein Revier aufgeben will. Dann wird jedoch sein Schwager bei einer Razzia verhaftet und Ali findet sich in einer Spirale aus Verbrechen, Intrigen und Verrat wieder, aus der es kein Entkommen zu geben scheint. Trailer.

Die erste Staffel besteht aus sechs einstündigen Folgen und erhielt überwiegend positive Kritiken. Eine zweite Staffel wurde bereits bestellt und soll sechs neue Folgen erhalten.

Alias J.J. (Caracol Televisión): Diese kolumbianische Serie basiert auf dem Buch von John Jairo Velásquez alias „Popeye“ und erzählt die Geschichte eines Auftragsmörders, der zum inneren Zirkel von Pablo Escobar gehörte. Er ist der einzige Überlebende des Medellin-Kartells und die Serienhandlung beginnt mit Escobars Untergang. Trailer.

Die erste Staffel besteht aus 69 (!) Folgen und wurde nach der TV-Ausstrahlung in Kolumbien am 1. August auf Netflix (US) verfügbar gemacht. Bei den Tomaten gibt es gerade mal eine Kritik, die aber ziemlich gut klingt. Über weitere geplante Staffeln konnte ich nichts finden.

Babylon Berlin (Sky 1): Diese deutsche Serie spielt im Berlin der Goldenen Zwanziger, den Zwischenkriegsjahren, in der Weimarer Republik. Der Protagonist ist Kommissar Gereon Rath (Volker Bruch), der von Köln nach Berlin kommt, um im Rahmen eines Erpressungsfalls zu ermitteln. Regie und Drehbuch u.a. von Tom Tykwer. Trailer.

Die Serie war zunächst auf 16 Folgen von jeweils circa 45 Minuten in zwei Staffeln angelegt und ist mit einem Budget von knapp 40 Millionen Euro die bislang teuerste deutsche Fernsehproduktion (und teuerste nicht-englischsprachige Serie). Nach der Erstausstrahlung beider Staffeln beim Bezahlsender Sky 1 im Herbst 2017 soll die Serie Ende 2018 im Ersten laufen. Anfang November 2017 bestätigte Tykwer, dass zwei weitere Staffeln in Planung seien. Kritiken fielen recht positiv aus.

Dark (Netflix): Eine weitere deutsche Produktion und die erste deutsche Netflixserie. Im Zentrum stehen vier Familien in einer typischen deutschen Kleinstadt. Als zwei Kinder auf mysteriöse Weise verschwinden, wird die vermeintlich heile Welt dieser Familien aus den Fugen gerissen und ein Blick hinter die Fassaden offenbart die dunklen Geheimnisse aller Beteiligten. Die Ermittlungen reichen zurück bis ins Jahr 1986, wobei sichtbar wird, wie die vier Familien auf tragische Weise miteinander verbunden sind. Trailer.

Die erste Staffel besteht aus zehn Episoden und wurde am 1. Dezember 2017 veröffentlicht. Hat sehr gute 85% auf dem Tomatometer. Eine zweite Staffel wurde bestellt.

DuckTales (Disney XD): Reboot der bekannten Zeichentrickserie um Dagobert Duck, der mit seinem Neffen Donald und seinen Großneffen Tick, Trick und Track quer durch die ganze Welt reist und auf der Suche nach Schätzen ist, um sein ohnehin schon großes Vermögen noch zu vergrößern. Trailer.

Die Serie läuft seit dem 12. August 2017 auf dem US-Sender Disney XD und seit dem 20. Dezember 2017 auch auf dem deutschen (gleichnamigen) Sender. Die erste Staffel besteht aus 21 Episoden und eine zweite wurde bereits bestellt. Das Kritikerecho ist mit 100% bei den Tomaten ausgezeichnet (auch wenn da bislang nur wenige Einträge zu finden sind).

Feud (FX): Anthologie-Reihe von Ryan Murphy, die in jeder Staffel komplizierte Beziehungen bekannter Persönlichkeiten thematisieren wird. Die erste Staffel widmet sich der Rivalität zwischen Bette Davis (Susan Sarandon) und Joan Crawford (Jessica Lange) während und nach den Dreharbeiten zu „Was geschah wirklich mit Baby Jane?“ (1962). Trailer.

Die erste Staffel startete am 5. März 2017 auf dem US-Kabelsender FX, bekam mit 91% auf dem Tomatometer sehr gute Kritiken, ist zurzeit bei mehreren Preisverleihungen (u.a. den Golden Globes) mehrfach nominiert und konnte schon zwei Emmys einheimsen. Eine zweite Staffel wurde bereits bestellt und soll sich Prinz Charles und Diana widmen.

Future Man (Hulu): Josh Futturman (Josh Hutcherson) arbeitet als Hausmeister für ein Forschungslabor, in dem sexuell übertragbare Krankheiten untersucht werden. Er wohnt noch bei seinen Eltern, wo er sich am liebsten mit dem Computerspiel „The Biotic Wars“ die Zeit vertreibt. Als er eines Tages den letzten Level dieses Spieles erreicht, stehen plötzlich Tiger (Eliza Coupe) und Wolf (Derek Wilson) in seinem Zimmer, die zwei Hauptfiguren aus dem Spiel. Sie sagen ihm, dass es nun an ihm ist, die Welt zu retten. Trailer.

Premiere der ersten Staffel war am 14. November 2017 auf Hulu. Mit 78% bei den Tomaten durchaus gut bei den Kritikern weggekommen. Über eine zweite Staffel ist bislang nichts bekannt.

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The Handmaid’s Tale (dt.: Der Report der Magd, Hulu): Eine US-amerikanischen Fernsehserie, die auf dem gleichnamigen Buch von Margaret Atwood basiert. Die Geschichte spielt in der fiktiven Republik Gilead, einer dystopischen Zukunftsvision von Amerika, in der machtversessene Führer in einem neuen, militarisierten, hierarchischen Regime des Fanatismus die Gesellschaft organisiert haben, die in neu geschaffenen sozialen Klassen lebt. Frauen werden brutal unterjocht und es ist ihnen unter anderem nicht erlaubt zu arbeiten, Eigentum und Geld zu besitzen oder zu lesen. Stattdessen sind die letzten fruchtbaren Frauen Eigentum bestimmter Männer, was sich auch in ihrer Namensgebung wiederspiegelt. Trailer.

Premiere der ersten Staffel war am 26. April 2017 bei Hulu und in Deutschland am 4. Oktober bei EntertainTV Serien (VoD der Telekom Deutschland). Eine zweite Staffel wurde für 2018 bestellt. Die Serie steht bei 95% bei den Tomaten, konnte bereits mehrere Preise (8 Emmys von 13 Nominierungen) gewinnen und ist derzeit auch bei den Golden Globes mehrfach nominiert (u.a. Elisabeth Moss und Ann Dowd in den Darstellerkategorien).

Jean-Claude Van Johnson (Amazon): Nachdem man den Piloten bereits letztes Jahr sehen konnte, ging vor Kurzem die erste Staffel an den Start und zeigt auf komödiantische Art und Weise, wie das Leben von Jean-Claude Van Damme (Jean-Claude Van Damme) nach seiner Glanzzeit aussieht. Jetzt will er nicht nur seine Filmkarriere neu starten, sondern auch seine Funktion als Geheimagent wieder aufnehmen. Trailer.

Da mir bereits der Pilot gefallen hat, will ich hier unbedingt noch reinschauen. Seit dem 15. Dezember 2017 gibt es die erste Staffel bei Amazon (deutsch und O-Ton). Über eine zweite Staffel ist noch nichts bekannt.

The Marvelous Mrs. Maisel (Amazon): In der Serie steht eine junge Jüdin namens Miriam „Midge“ Maisel (Rachel Brosnahan) im Zentrum, die in den 1950er-Jahren zu einer der ersten weiblichen Stand-Up-Komikerinnen des Landes wird, nachdem ihr Ehemann sie und ihre beiden Kinder verlässt. Trailer.

Die erste Staffel feierte am 29. November 2017 auf Amazon (auch in Deutschland, aber dort bislang nur im O-Ton) Premiere, wobei gleich zwei Staffeln nach dem Piloten bestellt wurden. Mit 95% auf dem Tomatometer sehr gut bei den Kritikern angekommen, was sich auch durch zwei Nominierungen bei den Golden Globes wiederspiegelt.

Valkyrien (NRK1): Diese norwegische Krimiserie erzählt von dem angesehenen Arzt Ravn (Sven Nordin), der im Untergrund von Oslo eine illegale Klinik betreibt. In einem ehemaligen Bunker der Stadt behandelt er Patienten außerhalb des Gesundheitssystems. Die Klink hat er gemeinsam mit dem korrupten Beamten Leif (Pål Sverre Hagen) aufgebaut. Für den Arzt ist dabei vor allem eins wichtig: Die Behandlung für seine todkranke Frau Vilma (Pia Halvorsen) mit dem Geld aus der Klinik fortsetzen zu können. Deutscher Trailer.

Die erste Staffel startete am 1. Januar 2017 in Norwegen und ist auf Deutsch bei EntertainTV Serien der Telekom Deutschland zu sehen. Die wenigen Kritiken, die sich dazu finden ließen, klangen recht vielversprechend, während auf imdb momentan eine Bewertung von 7,5/10 zu finden ist.

Soweit zu den Formaten, in die ich gerne noch reinschauen würde. Fehlen jetzt nur noch die 57 neuen Serien, von denen ich mindestens den Piloten gesehen habe. Machen wir traditionsgemäß mit den Reihen weiter, die ich nach einer oder mehreren Folgen abgebrochen habe beziehungsweise in einem Fall noch nicht weiterschauen konnte, da es bislang nur den Piloten zu sehen gab.

Beyond (Freeform): Von „Heroes“-Schöpfer Tim Kring kommt diese Serie, die sich um Holden (Burkely Duffield) dreht, der nach zwölf Jahren aus einem Koma erwacht und auf einmal übernatürliche Fähigkeiten besitzt. Bald findet er sich inmitten einer großen Verschwörung wieder. Trailer.

Die erste Staffel feierte am 1. Januar 2017 auf Freeform (ehemals ABC Family) Premiere. Hat relativ magere aber noch ausreichende 45% bei den Tomaten bekommen. Staffel zwei läuft am 18. Januar 2018 an. Ich selbst weiß gar nicht mehr, wie weit ich die Serie verfolgt habe, wobei ich mir aber sicher bin, für mehr als eine Episode dabei gewesen zu sein. Auf jeden Fall bestenfalls mittelmäßig, das Ding. Da hat der gute Herr Kring bereits besseres geschaffen.

The Brave (NBC): Militärdrama mit Anne Heche und Mike Vogel. Die stellvertretende Direktorin (Heche) des US-Verteidigungsnachrichtendiensts D.I.A. und ihr Team verwalten von Washington D.C. aus die fortschrittlichste Überwachungstechnologie der Welt. Adam Dalton (Vogel) und seine heldenhaften Kollegen vom Special Operations Team nutzen ihr festes Band und ihren unerschütterlichen Glauben an die Freiheit, um die Leben unschuldiger Menschen zu retten und absolvieren gefährliche Aufgaben an den gefährlichsten Plätzen der Welt. Trailer.

Kann mich hier den 38% der Tomaten anschließen, denn ich fand schon den Piloten nicht so prall und eher generisch, worauf ich die Reihe abgebrochen habe. Da gibt es momentan doch einige weitaus bessere Vertreter des Genres, die ich unten weiter noch nennen werde. Die erste Staffel ging am 25. September bei NBC auf Sendung und pausiert gerade. Über eine zweite Staffel ist folglich noch nichts bekannt.

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Counterpart (Starz): Spionage und Science-Fiction mit J.K. Simmons in einer Doppelrolle als Howard Silk. Howard findet im Auftakt heraus, dass die Behörde, in der er seit langer Zeit arbeitet, ein Geheimnis hat: Das Tor in eine Paralleldimension, welches während des Kalten Krieges geöffnet wurde. Durch Howard und seinen „Counterpart“ folgen wir der Geschichte, die sich den Themen Identität, Idealismus, was wäre, wenn und verlorener Liebe widmet. Trailer.

Die offizielle Premiere findet am 21. Januar 2018 auf Starz statt, allerdings gab es die erste Folge bereits am 10. Dezember 2017 in einer Preview zu sehen. Während die Reihe bei den Tomaten noch keine Wertung hat, hat mir der Auftakt verdammt gut gefallen. Tolles Charakterdrama mit einem großartigen J.K. Simmons in doppelter Hinsicht. Bin sehr gespannt auf die nächsten Folgen, wobei die zweite Staffel bereits in trockenen Tüchern ist.

Ghost Wars (Syfy): Geisterserie von Simon Barry (Continuum). Spielt in einer Stadt in Alaska, die von paranormalen Mächten überrannt wird. Die Geschehnisse drehen sich dabei um den ausgestoßenen Roman Mercer (Avan Jogia), der seine eigenen Dämonen und die Vorurteile der Stadt überwinden muss, um die in ihm schlummernden psychischen Kräfte zu erwecken und die Einwohner vor den Heimsuchungen zu retten, die drohen, die Gemeinde zu zerstören. Vincent D’Onofrio und Meat Loaf sind auch an Bord. Trailer.

Die erste Staffel lief am 3. November 2017 auf dem US-Kabelsender Syfy an und befindet sich gerade in der Winterpause. Kritiker scheint das Ding nicht zu interessieren (keine Reviews bei den Tomaten, Metacritic oder bei Wiki). Mir haben zwei Folgen gereicht. Langweilig, weder fesselnd noch atmosphärisch und sämtliche Darsteller mussten wohl vor den Dreharbeiten ihr Charisma ablegen.

Ghosted (FOX): Craig Robinson und Adam Scott in einer übernatürlichen Sitcom. Im Prinzip wohl als Akte X in witzig geplant, machen sich ein Skeptiker und ein True Believer daran, übernatürliche Phänomene aufzuklären. Trailer.

Die erste Staffel wurde um sechs Folgen aufgestockt, ging am 1. Oktober 2017 bei FOX an den Start und steht bei 64% auf dem Tomatometer. Ich fand’s langweilig und habe nach der ersten Folge abgebrochen.

Midnight, Texas (NBC): Basiert auf der gleichnamigen Buchserie von Charlaine Harris und spielt in der Kleinstadt Midnight (in Texas), wo jede Menge übernatürlicher Kreaturen (Vampir, Hexe, gefallener Engel, Gestaltwandler, etc.) zu Hause sind. Im Mittelpunkt steht das Medium Manfred Bernado (François Arnaud), der im Piloten auf Anraten seiner verstorbenen Großmutter in Midnight Unterschlupf sucht. Trailer.

Die erste Staffel lief im Sommer 2017 auf NBC an und erhielt durchwachsene 58% bei den Tomaten. Ich hatte mir da was Ähnliches wie „The Gates“ (kurzlebige Serie von 2010 mit u.a. Frank Grillo und Rhona Mitra) drunter vorgestellt, habe aber nach vier Folgen die Hoffnung aufgegeben. Qualitativ eher mies, darstellerisch, atmosphärisch und handlungstechnisch auf ähnlichem Niveau. Nee, danke. Über eine zweite Staffel ist derweil noch nichts bekannt.

Powerless (NBC): Actioncomedy aus dem DC Universum mit Vanessa Hudgens und Alan Tudyk. Geht u.a. um Emily Locke (Hudgens), die ihren Traumjob als Director of Research and Development bei Wayne Security in Charm City findet. Die Stadt ist die Heimat von Superhelden und Schurken, aber auch von Bewohnern, die es satthaben, der Kollateralschaden der Kämpfe zu sein. Trailer.

Startete am 2. Februar 2017 auf NBC und wurde drei Folgen vor Ende der Staffel aus dem Programm genommen und abgesetzt. Kritiken waren mit 62% noch ganz okay. Mich hat der Pilot weniger begeistert, weshalb es für mich bei der einen Folge blieb.

Ransom (CBS): Von Frank Spotnitz und David Vainola kommt diese Ko-Produktion der Vereinigten Staaten, Kanada, Frankreich und … Deutschland. Geht um den Verhandlungsspezialisten Eric Beaumont (Luke Roberts), einer der besten Verhandler der Welt, der Kriminelle durchschauen und beeinflussen kann. Seine beste und auch einzige Waffe ist das Wort, denn er durchschaut sein Gegenüber in Windeseile. Zusammen mit seinem Expertenteam wird er zu Kriminalfällen gerufen, bei denen die Polizei machtlos ist. Seine Manipulierungsfähigkeiten machen ihn allerdings zu einem Menschen, bei welchem sich sein Umfeld nie sicher sein kann, ob er gerade etwas vorspielt. Trailer.

Ging am 1. Januar 2017 bei CBS auf Sendung, lief am 29. März 2017 in Deutschland auf VOX an und bekam mit 47% bei den Tomaten leicht unterdurchschnittliche Kritiken. Zweite Staffel ist bestellt und soll 2018 kommen. Mich konnte der Pilot nicht zum Weiterschauen bewegen. Muss deutschen Zuschauern ähnlich gegangen sein, denn die RTL Gruppe ist nach den schlechten Quoten auf VOX nicht länger an der Produktion beteiligt.

Riverdale (The CW): Basiert auf Figuren aus den Archie Comics und sollte mal ein Film bei Warner Bros. werden, bevor die Serie erst bei FOX und schließlich bei The CW landete. Riverdale scheint auf den ersten Blick ein ruhiges, verschlafenes Städtchen zu sein, doch der Schein trügt. Seit dem tragischen Tod des Highschool Schülers Jason Blossom ist nichts mehr wie vorher. Archie Andrews (K.J. Apa) will eine Karriere als Musiker anstreben und versucht, seine kaputte Freundschaft mit dem angehenden Autor und Klassenkameraden Jughead Jones (Cole Sprouse) zu bereinigen. Derweil freut sich Betty Cooper (Lili Reinhart) auf ihren Schwarm Archie, ist aber nicht bereit, ihm ihre Gefühle zu gestehen. Trailer.

Die erste Staffel lief am 26. Januar 2017 auf The CW an und wurde für eine zweite Staffel verlängert, die sich gerade in der Winterpause befindet. In Deutschland gibt es die Serie bei Netflix zu sehen. Kritikerecho ist mit 87% bei den Tomaten gut bis sehr gut. Für mich war es zu viel Teenie-Soap, so dass ich nach dem Piloten nicht weiter drangeblieben bin. Aber die Serie scheint definitiv ihre Zielgruppe gefunden zu haben, denn ein Spin-off (und gleichzeitig Remake von Sabrina – Total verhext) wurde von Netflix direkt für zwei Staffeln bestellt.

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S.W.A.T. (CBS): Basiert auf der TV-Serie von 1975 (dt.: Die knallharten Fünf) und kommt von Aaron Rahsaan Thomas und Shawn Ryan. Geht um die SWAT-Spezialeinheit des Los Angeles Police Departments. Die Hauptrolle spielt Shemar Moore, der als Daniel „Hondo“ Harrelson im Piloten unverhofft zum Anführer seiner Einheit befördert wird. Dabei fühlt Hondo sich zwischen zwei Welten hin- und hergerissen: Der Nachbarschaft, in der er aufgewachsen ist und der Einheit, die er jetzt anführen muss. Trailer.

Die erste Staffel startete am 2. November 2017 auf CBS und steht momentan auf 45% bei den Tomaten. Die Quoten scheinen zu stimmen, denn die erste Staffel wurde auf 22 Episoden aufgestockt. Mein Ding war das allerdings nicht, habe nach zwei Folgen aufgehört. Gibt sicher besseres da draußen.

Salvation (CBS): Ein Asteroid hat es auf die Erde abgesehen und wird in sechs Monaten den Planeten treffen. Nur wenige Auserwählte (Figuren) wissen davon und müssen jetzt Pläne erstellen, um desaströse Ergebnisse zu verhindern. Trailer.

Ging am 12. Juli 2017 bei CBS an den Start und bekam durchschnittliche 53% von den Tomaten sowie eine zweite Staffel spendiert. Zwei Folgen habe ich mir gegönnt, bevor ich eingesehen habe, dass ich mir lieber nochmal „Armageddon“ (1998) anschauen sollte.

Snatch (Crackle): Basierend auf dem gleichnamigen Film von Guy Ritchie aus dem Jahre 2000 erzählt diese Krimiserie die Geschichte eines realen Raubüberfalls in London. Im Mittelpunkt steht eine Gruppe junger Betrüger, die über eine gewaltige Beute stolpert und dadurch in die Welt des organisierten Verbrechens gerät. Um dort zu überleben gilt es, schnell zu lernen. Mit u.a. Rupert Grint. Trailer.

Die erste Staffel startete am 16. März 2017 auf Crackle (wurde komplett zur Verfügung gestellt) und erhielt recht magere 33% bei den Tomaten. Eine zweite Staffel wurde bestellt. Mich hat die erste Folge nicht aus den Socken gehauen, obwohl grundsätzlich nicht unbedingt schlecht. Aber irgendwie hat man das alles schon einmal irgendwo gesehen und an den Film kommt man hier leider nicht heran.

Superstition (Syfy): Von und mit Mario Van Peebles. Im Zentrum steht Familie Hastings, die sich im fiktiven Ort La Rochelle (mitsamt Höllenschlund und so) auf die Handhabung unerklärlicher Tode durch die sogenannten dämonischen Infernals spezialisiert hat. Mit altertümlichen Waffen, Alchemie und dunkler Zauberei gehen sie gegen die bösen Kreaturen vor und helfen jenen, die durch ebendiese in Not geraten. Teaser-Trailer.

Die erste Staffel startete am 20. Oktober 2017 auf Syfy und befindet sich gerade in der Winterpause. Die Tomaten drücken sich noch um eine Prozentzahl, aber ich kann jeden beruhigen, der sich hier einen Supernatural-Ableger der besseren Sorte erhofft. Diesen Vollschrott braucht sich niemand antun.

Time After Time (ABC): Basiert auf dem gleichnamigen Buch von Karl Alexander und wurde von Kevin Williamson entwickelt. H.G. Wells (Freddie Stroma) jagt darin Jack the Ripper (Josh Bowman), wobei beide Figuren dank der frisch entwickelten Zeitmaschine im Manhattan der Gegenwart landen. Trailer.

Ging am 12. Mai 2017 auf Sendung und wurde nach fünf Episoden von ABC aus dem Programm genommen und abgesetzt. Tomatometer zeigt auf 67%. Die Prämisse war ganz nett, der Cast ebenfalls, aber gut ist sicher was anderes. Bei mir war nach drei Folgen jedenfalls Schluss.

Valor (The CW): Dieses Militärdrama spielt sich sowohl in der Gegenwart als auch in Flashbacks zu einem gescheiterten Einsatz ab, bei dem eine der ersten weiblichen Pilotinnen (Christina Ochoa) der (Hubschrauber-)Einheit involviert gewesen ist. Dabei werden persönliche und militärische Geheimnisse enthüllt und ein staffellanger Plan zur Rettung einer Gruppe von verschwundenen Soldaten ausgebreitet. Trailer.

Startete am 9. Oktober 2017 und befindet sich gerade in der Winterpause. Mit 24% bei den Tomaten gescholten, weil die Mischung aus militärischer Action und persönlichem Melodrama hier schlicht nicht funktioniert. Vielleicht wäre ich nach dem Piloten noch für ein paar Folgen drangeblieben, aber mit Six, dem SEAL Team und der neuen Staffel von Strike Back gibt es doch deutlich bessere Vertreter des Genres.

Soweit zu den Serien, in die ich nur kurz reingesehen habe. Jetzt zu den Reihen, bei denen ich zwar am Ball blieb, die ich aber eher als mittelmäßig bis schlecht einstufen würde.

The Blacklist: Redemption (NBC): Das Spin-off zu The Blacklist dreht sich um Tom Keen (Ryan Eggold), der von seinem vermeintlich verstorbenen Vater (Terry O’Quinn) kontaktiert wird, um die Organisation seiner Mutter (Famke Janssen) zu infiltrieren. Trailer.

Die erste und einzige Staffel startete am 23. Februar 2017 auf NBC. Erstaunlicherweise ging die Reihe wohl an den Tomaten vorbei, während bei Metacritic eine positive und eine durchwachsene Kritik zu finden ist. Ich selbst bin mir zwar nicht so ganz sicher, ob ich gerne mehr gesehen hätte, würde aber meinen, dass das Spin-off zumindest recht solide war und Potenzial für eine eigene Reihe gehabt hätte. Weil Tom Keen.

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Emerald City (NBC): Fantasyserie, die auf den Büchern von L. Frank Baum zum Thema Oz basiert, aber gleichzeitig eine Neuinterpretation von Baums Welt ist. Während eines Tornados werden die 20jährige Dorothy Gale (Adria Arjona) und ihr Polizeihund in eine fremde Welt transportiert. Dabei handelt es sich um ein mystisches Land, bestehend aus konkurrierenden Königreichen, tödlichen Kriegern, dunkler Magie und einem blutigen Kampf um die Vorherrschaft. Mit Vincent D’Onofrio als Wizard of Oz. Trailer.

Ging am 6. Januar 2017 auf Sendung und soll ab dem 3. Januar 2018 auf RTL Passion ausgestrahlt werden. NBC hat die ohnehin limitierte Serie nicht um eine zweite Staffel verlängert. Mit 38% auf dem Tomatometer gar nicht mal so gut weggekommen und in der Tat gar nicht mal so gut. Sollte wohl so eine Art neues Game of Thrones werden, kommt aber nicht einmal ansatzweise in ähnliche Gefilde. Gibt zwar ein paar interessante und durchaus kreative Ansätze und man sieht stellenweise auch, dass da viel Geld reingesteckt wurde. Aber nee, die Reihe kann man sich getrost schenken.

Gunpowder (BBC One): Miniserie über den Gunpowder Plot, bei dem britische Katholiken versuchten, während der Parlamentseröffnung am 5. November 1605 den protestantischen englischen König, dessen Familie, die Regierung und die Parlamentarier in die Luft zu jagen. Von und mit Kit Harington, der Robert Catesby (einen der Verschwörer) mimt. Trailer.

Ging am 21. Oktober 2017 bei den Briten an den Start und erhielt 67% auf dem Tomatometer. Ich war da eher wegen des verschenkten Potenzials enttäuscht, denn obwohl qualitativ hochwertig inszeniert und mit (sehr) guten Darstellern, verlässt sich Gunpowder auf ein gut/böse Schema seiner Figuren, welches die dringend benötigten Grauzonen fehlen lässt.

Inhumans (ABC): Eine weitere Serie aus dem MCU. Hier geht es um die titelgebenden Inhumans um Black Bolt (Anson Mount), dessen Volk in der Stadt Attilan auf dem Mond und geschützt vor den Augen der Menschheit lebt. Jedenfalls, bis Bolts Bruder Maximus (Iwan Rheon) gegen die königliche Familie vorgeht. Die ersten beiden Folgen wurden im IMAX-Format gedreht und feierten im Kino Premiere. Trailer.

Kinostart war Ende August, Anfang September auf dem internationalen Markt in diversen IMAX Kinos, während die Serie im TV ab dem 29. September 2017 auf ABC ausgestrahlt wurde. Mit 10% auf dem Tomatometer wurden geradezu vernichtende Kritiken geerntet und eine zweite Staffel erscheint nach den schlechten Quoten auch sehr fraglich. Ich bin zwar der Meinung, dass die Serie nach dem mäßigen Auftakt etwas besser wurde, aber das Resultat ist trotzdem enttäuschend. Als wenn jemand bereits im Piloten sämtliches Potenzial wegrasiert hätte. So in allen Bereichen.

Knightfall (History Channel): Während die Vikings gerade mit ihrer fünften Staffel gestartet sind, versucht sich der History Channel parallel dazu an den Tempelrittern. Die Serie startet Ende des 13. Jahrhunderts mit dem Fall von Akkon, womit die letzte bedeutsame Bastion des Königreichs Jerusalem verloren ging. Fünfzehn Jahre später hocken die Tempelritter in Paris und erfahren, dass der verloren geglaubte Heilige Gral noch irgendwo da draußen ist. Ob sie ihn wiederfinden werden? Trailer.

Die Serie ist seit dem 6. Dezember 2017 auf Sendung. Kritiken sind mit 60% auf dem Tomatometer noch ganz in Ordnung, aber mich hat die Reihe (noch?) nicht abgeholt. Es gibt Intrigen, Blut, blutige Kämpfe und blutige Tode, aber es fehlen überall charismatische Figuren, mit denen sich mitfiebern lässt. Da ist kein Ragnar Lothbrok, kein Floki und auch keine Lagertha. Selbst einen Rollo sucht man vergebens. Und auch das Abenteuer an sich hält sich in Grenzen. Wenn sich das in den nächsten Episoden nicht langsam mal ändert, werde ich Knightfall sicher fallenlassen.

The Mist (Spike): Basiert auf der gleichnamigen Buchvorlage von Stephen King. Ein dichter Nebel sucht eine Kleinstadt heim und birgt tödliche Gefahren in seinem Inneren. Im Mittelpunkt steht hier die Familie Copeland und deren Verhältnisse zu den anderen Bewohnern des Ortes. Trailer.

Am 22. Juni 2017 ging die Reihe bei Spike an den Start und feierte in Deutschland zwei Monate später am 25. August bei Netflix Premiere. Erhielt 62% auf dem Tomatometer und wurde nach der ersten Staffel abgesetzt. Vermutlich, weil die Serie Mist war. Ernsthaft, ab und zu scheint zwar mal eine nette Atmosphäre durch und der Nebel ist tatsächlich unheimlich. Aber was Figuren, Darsteller und Handlung betrifft, kommt das Zuschauen einer Qual gleich.

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The Orville (FOX): Science-Fiction, Comedy, Drama und Seth MacFarlane. Inspiriert von Star Trek, folgen wir hier der Crew von Ed Mercer (MacFarlane), die sich an Bord der Orville zu zahlreichen Abenteuern aufmacht, um die unendlichen Weiten des Weltalls zu erkunden, diplomatische Missionen zu bestehen und die Lachmuskeln des Zuschauers zu strapazieren. Trailer.

Am 10. September 2017 ging die erste Staffel bei FOX auf Sendung und steht momentan bei mageren 20% auf dem Tomatometer. Eine zweite Staffel wurde bereits bestellt. Für mich ist die Reihe nichts Halbes und nichts Ganzes. Für eine Comedy oder Parodie oft zu unlustig (u.a. auch, weil die Witze nicht immer zünden) und für ein Drama halt zu oft vom (albernen) Humor durchbrochen, wobei die Reihe sehr viel von anderen Serien kopiert. Dabei gab es durchaus nicht wenige Folgen, denen ich was abgewinnen konnte. Meist dann, wenn der Humor kürzer Tritt und auch mal gesellschaftlich relevante Themen im Vordergrund stehen. Aber so unterm Strich eher meh. Sein Publikum hat die Orville trotzdem gefunden. Manche (Trekkies) zelebrieren die Reihe gar als die derzeit beste (inoffizielle) Star Trek Serie und können es kaum erwarten, das nächste „Gloryhole“ zu entern.

A Series of Unfortunate Events (dt.: Eine Reihe betrüblicher Ereignisse, Netflix): Basiert auf der Kinderbuchserie von Lemony Snicket alias Daniel Handler. Nachdem die Eltern der drei Geschwister Violet (Malina Weissman), Klaus (Louis Hynes) und Sunny Baudelaire bei einem mysteriösen Feuer ums Leben kommen, werden sie als Waisenkinder bei einem gewissen Grafen Olaf (Neil Patrick Harris) in Obhut gebracht. Dieser stellt sich jedoch als gemein und hinterlistig heraus und setzt alles daran, das große Vermögen, welches die Baudelaire-Eltern zurückgelassen haben, an sich zu reißen. Trailer.

Die Serie feierte weltweit am 13. Januar 2017 auf Netflix Premiere und erhielt 93% auf dem Tomatometer. Eine zweite Staffel wurde bestellt und soll im Frühjahr 2018 ausgestrahlt werden. Staffel drei wurde auch schon geordert. Mein Ding war die Reihe betrüblicherweise nicht, wobei ich gar nicht mal festmachen kann, weshalb mir das Gesehene nicht gefallen hat.

Bevor es jetzt zur Topliste der Serienneustarts von 2017 geht, wollen noch ein paar Formate vorgestellt werden, die mir (sehr) gefallen haben oder zumindest gut zusagten, aber halt nicht einen Platz unter den besten verdienten.

24: Legacy (FOX): Dieses Spin-off zu 24 kommt von Manny Coto und Evan Katz. Im Mittelpunkt steht Eric Carter (Corey Hawkins), der den Kampf gegen den Terror aufnimmt – drei Jahre nach den Ereignissen von 24: Live Another Day und natürlich wieder in Echtzeit und mit Splitscreens. Trailer.

Die zwölfteilige Reihe startete am 5. Februar 2017 in den Staaten und wurde um eine Woche zeitversetzt im deutschen Pay-TV auf Sky 1 ausgestrahlt. Die Tomaten meinen 60%. Weitere Staffeln mit Eric Carter wird es nicht geben, stattdessen wird zurzeit ein neuer Ansatz entwickelt. Ich persönlich fand das Ding trotz einiger Facepalm-Momente ganz in Ordnung. Da wehte oft ein angenehm frischer Wind, weil beispielsweise auch die Bösewichte ihre Problemchen hatten. Also, auch wenn mir da sicher nicht alles geschmeckt hat, funktioniert das Format noch immer. Werde mir da auch gerne den nächsten Versuch anschauen.

Blood Drive (Syfy): Spielt in einer dystopischen Zukunft im Jahr 1999. Benzin ist teuer, weshalb die Protagonisten ihre Autos mit Blut betanken müssen. Im Kern steht mehr oder weniger Heart Enterprises – ein Megakonzern, unter dessen Schirmherrschaft auch das titelgebende Rennen organisiert wird, an welchem u.a. der Cop Arthur Bailey (Alan Ritchson) und seine unfreiwillige Partnerin Grace (Christina Ochoa) teilnehmen. Trailer.

Die erste und einzige Staffel startete am 14. Juni 2017 auf Syfy (US). Ich kann kaum glauben, dass die Reihe satte 80% bei den Tomaten geerntet hat, würde mich dem Ergebnis aber anschließen. Die Serie ist so trashig, dass man sich zwischenzeitlich fragt, weshalb man überhaupt zuschaut. Gleichzeitig wird aber gerade dieser Trash dermaßen zelebriert, dass man ungeduldig auf die nächste Folge wartet. Abgefahrene Ideen machen diesen wilden und blutigen Ritt aus, der stets mit seinem Grindhouse-Faktor (dessen sich die Macher bewusst sind) zu punkten weiß.

El Chapo (Univision, Netflix): Die Serie ist eine Ko-Produktion des spanischsprachigen Fernsehsenders Univision und Netflix. Sie thematisiert das Leben von Joaquín „El Chapo“ Guzmán, einem mexikanischen Drogenboss. Die Hauptrolle hat Marco de la O. Trailer.

Die erste Staffel startete am 23. April 2017 auf Univision, bevor sie am 16. Juni auf Netflix weltweit ausgestrahlt wurde. Kritiken konnte ich weder bei den Tomaten noch bei Metacritic finden, aber bei imdb steht die Reihe momentan auf 7,8/10 Punkten. Zu Recht, möchte ich meinen, denn auch wenn El Chapo nicht so ganz an Narcos herankommt und Marco de la O kein Wagner Moura ist, so ist die Reihe doch sehr sehenswert. Bin zwar dennoch gespannt, was die vierte Staffel Narcos aus den mexikanischen Drogenkartellen hervorholen wird, aber El Chapo legt da gut vor. Die zweite Staffel wurde übrigens bereits am 15. Dezember 2017 auf Netflix veröffentlicht und steht auf meiner aktuellen Watchlist.

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The Defenders (Netflix): Das große Zusammentreffen der zuvor etablierten Netflix-Marvel-Helden Daredevil, Jessica Jones, Luke Cage und Iron Fist. Die vier müssen sich der bereits vorgestellten Organisation „The Hand“ stellen, die von Alexandra (Sigourney Weaver) angeführt wird. Trailer.

Ging am 18. August bei Netflix weltweit an den Start. Tomatenecho liegt bei 74% und damit deutlich unter den einzelnen Serien der Superhelden (mit Ausnahme von Iron Fist). Der große Wurf war die Serie auch bei mir nicht, obwohl hier und dort schon ein paar sehr gute Momente platziert waren. Anfangs noch etwas bedächtig, aber durchaus stimmig, nahm die Reihe bis zum Ende von Folge sechs gut Fahrt auf und sackte in den beiden finalen Folgen wieder ab. Leider kein Avengers der Serienfront, aber so unterm Strich ganz nett.

The Gifted (FOX): In einer alternativen Zeitlinie des X-Men Universums angesetzt, behandelt diese Reihe ein normales Elternpaar mit außergewöhnlichen Kindern. Außergewöhnlich, da sie Mutanten sind. Als solche geraten sie ins Visier der Regierung, so dass die gesamte Familie flüchten muss und sich einer Untergrundorganisation von anderen verfolgten Mutanten anschließt. Trailer.

Seit dem 2. Oktober 2017 bei FOX auf Sendung und mit 70% bei den Tomaten. Ich war da anfangs etwas skeptisch, aber letzten Endes gefällt mir die Reihe – nicht zuletzt wegen der durchgehenden Handlung und der Figuren – doch verdammt gut. In Deutschland übrigens ab dem 17. Januar 2018 auf dem FOX Channel zu sehen.

Iron Fist (Netflix): Ein weiterer Superheld, der dieses Jahr bei Netflix Premiere feierte. Danny Rand (Finn Jones) verlor vor 15 Jahren bei einem Flugzeugabsturz seine Eltern und wurde von Mönchen der mysteriösen Stadt K’un-L’un aufgenommen, in Martial-Arts ausgebildet und erlangte schließlich die Fähigkeit, die titelgebende Iron Fist heraufzubeschwören. Im Auftakt kehrt er nach New York zurück, um u.a. den Tod und das Erbe seiner Eltern genauer unter die Lupe zu nehmen. Trailer.

Ging am 17. März 2017 bei Netflix auf Sendung und erntete magere 19% bei den Tomaten. Eine zweite Staffel wurde trotzdem bestellt, ätschibätsch. Ja, es ist eine eher gewöhnliche Origin-Geschichte mit Selbstfindung des Hauptcharakters. Zudem gibt es sicher vieles, was sich bemängeln lässt. Manche Figuren wechseln zu oft die Gesinnung, das Tempo ist zeitweise sehr langsam, die Action bleibt in meinen Augen oft unter ihrem Potenzial und ungleich der anderen Serien spielt New York bzw. Dannys Viertel keine wirklich große Rolle – hätte auch jede andere Großstadt sein können.
Zu Gute halten kann man trotzdem die zahlreichen Wendungen (bei den Figuren), den Figurenaufbau an sich und die Entfaltung einer Geschichte, die eben relativ kompliziert für alle Charaktere ist. Nicht nur Danny muss da herausfinden, wo und für was er steht. Auch die anderen schleppen Ballast mit sich herum. Die Kritikerschelte sehe ich daher als unverdient an und freue mich auf Staffel zwei.

Madiba (BET): Miniserie über Nelson Mandela, der hier von Laurence Fishburne verkörpert wird. Mit dabei sind außerdem Orlando Jones, David Harewood, Michael Nyqvist, Jason Kennett und Kate Liquorish. Trailer.

Startschuss war am 1. Februar 2017 auf BET. Hat nach wie vor 100% bei den Tomaten. Ich hätte auch nicht für möglich gehalten, dass Fishburne mich in der Rolle überzeugen könnte, aber der war trotzdem großartig. Warum nicht in der Topliste? Weil Mandela ohnehin schon zahlreiche Verfilmungen bekommen hat und die meisten davon mindestens sehenswert waren. Eine weitere wie die hier braucht es da eigentlich nicht, dennoch empfehlenswert.

Philip K. Dick’s Electric Dreams (Channel 4): Anthologie-Serie, die sich den Kurzgeschichten von Philip K. Dick widmet und die uns jede Folge eine andere (Kurz-)Geschichte des Autors präsentiert. Die jeweiligen Rollen werden dabei von zahlreichen namhaften Darstellern verkörpert. Entwickelt wurde das Ganze von Ronald D. Moore und Michael Dinner. Trailer.

Die Reihe ging am 17. September 2017 bei den Briten an den Start und hat bei den Tomaten momentan 70%. In Deutschland wird die Serie ab dem 12. Januar 2018 bei Amazon auf Sendung gehen. Ich bin da ein wenig hin- und hergerissen. Einige der bislang ausgestrahlten Geschichten haben mir gut bis sehr gut gefallen, andere konnten mir nur ein müdes Gähnen entlocken. Aber gut, wenn man die Geschichten noch nicht gelesen hat, weiß man halt nie, was man bekommt. Vollkommen in Ordnung und an sich ist die Serie sicher nicht verkehrt und sowohl für Leser wie Nichtkenner eine Erkundung wert.

Prison Break (FOX): Eigentlich wurde die Serie mit dem Ende der vierten Staffel abgeschlossen. Eigentlich. Aber dann hatte Serienschöpfer Paul Scheuring eine Idee und FOX Interesse. Folglich gab es 2017 eine fünfte Staffel, die die Geschichte nach dem Ende der vierten Staffel aufgreift und einen weiteren Gefängnisausbruch sowie die Rückkehr einer vermeintlich toten Figur zum Thema hat. Trailer.

Die neunteilige fünfte Staffel ging am 4. April 2017 in den Staaten auf Sendung und wurde vier Tage später auch in Deutschland auf RTL II ausgestrahlt. Die fünfte Staffel erhielt 57% bei den Tomaten. Ich fand die Fortsetzung nicht unbedingt verkehrt und würde wohl auch einer sechsten Staffel – die momentan im Gespräch ist – eine Chance geben. So ganz notwendig war die neue Staffel jedenfalls nicht, aber es war dennoch schön, die bekannten Charaktere in einem neuen Abenteuer zu erleben.

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Room 104 (HBO): Anthologie-Reihe von Jay und Mark Duplass. Jede Folge zeigt eine andere Geschichte, wobei das Genre ebenfalls wechselt. Gemeinsamkeit ist der Handlungsort – Motelzimmer 104 – wo sich jede Woche zwei bis drei Personen einfinden, um ihr Kammerspiel zum Besten zu geben. Trailer.

Die Serie startete am 28. Juli 2017 auf HBO und konnte in Deutschland zeitnah (im O-Ton) mit dem Sky Ticket verfolgt werden. Die Synchro lief ab dem 21. September an. Bei den Tomaten gab es 86% und auch mir haben die meisten Episoden gefallen. Einige Langweiler waren aber auch dabei. Eine zweite Staffel wurde bereits bestellt.

SEAL Team (CBS): Militärdrama über eine Eliteeinheit der US Navy Seals, die erst kürzlich ein Mitglied verloren hat. Es gibt fast jede Woche einen anderen Einsatz, aber auch eine durchgehende Handlung, die sich einmal mit dem Familienleben der Teammitglieder beschäftigt und andererseits anhand von Clay Spenser (Max Thieriot) Einblicke in die Ausbildung gibt. Trailer.

Ging am 27. September 2017 bei CBS an den Start und soll in Deutschland im März 2018 auf TNT Serie anlaufen. Momentan in der Winterpause, erhielt die erste Staffel 68% bei den Tomaten. Mir gefällt die Reihe. Die Einsätze sind abwechslungsreich gestaltet, wobei die Planung oft einen Großteil der Handlung einnimmt und die Figuren haben allesamt abseits dieser Einsätze noch ihre ganz privaten Problemchen, womit die Charaktere genug Farbe erhalten und nicht simple Archetypen sind.

Six (History Channel): Militärdrama über Seal Team Six mit Walton Goggins in einer Hauptrolle. Die Einsatzgruppe soll im Auftakt einen Taliban-Anführer unschädlich machen. Aber da ein US-Bürger mit den Terroristen zusammenarbeitet, geht der Einsatz schief. Die eigentliche Handlung setzt dann fünf Jahre später ein, spielt in Afrika und erstreckt sich über die gesamte Staffel. Wobei angedacht ist, jede Staffel eine andere Mission mit anderem Einsatzort zu bringen. Trailer.

Die erste Staffel feierte am 18. Januar 2017 Premiere und lief ab dem 28. Juli auch in Deutschland bei Amazon (O-Ton und Synchro). Eine zweite Staffel wurde für 2018 geordert. Erhielt 62% bei den Tomaten und kann sich in meinen Augen durchaus sehenlassen. Ungleich anderer Formate setzt Six sich doch sehr kritisch mit seinen Figuren auseinander, was übrigens auch die Bösewichte betrifft. Gutes Ding.

The Son (AMC): Western-Familiensaga nach dem gleichnamigen Buch von Philipp Meyer und mit Pierce Brosnan in einer Hauptrolle als Familienpatriarch Eli. Es geht um drei Generationen der texanischen Familie McCullough, wobei die Handlung zwischen der Vergangenheit, die sich mit Elis Heranwachsen bei den Comanchen beschäftigt und der Gegenwart im Jahre 1915, wo es gilt, das Familienimperium zu halten, hin- und herspringt. Trailer.

Die erste Staffel startete am 8. April 2017 auf AMC und wurde eine knappe Woche später in Deutschland auf TNT ausgestrahlt. Eine zweite Staffel wurde bestellt. Bei den Tomaten kommt die Reihe auf durchschnittliche 50%. Einige Probleme, wie zum Beispiel das (stellenweise sehr zähe) Tempo sowie die eher durchschnittliche Qualität insgesamt, sind sicher vorhanden. Aber die Figuren – allen voran Eli in alt und jung – machen da vieles wieder wett.

Strike Back: Retribution (Sky One, Cinemax): Nach einer Pause meldet sich Strike Back mit der sechsten Staffel zurück und hat dafür (abermals) neue Hauptdarsteller an Bord. Die „Section 20“ darf somit wieder alles daransetzen, Terroranschläge zu vereiteln und die Missetäter unschädlich zu machen. Trailer.

Bei Sky One (UK) ging die Reihe am 31. Oktober 2017 auf Sendung und pausiert gerade, während Cinemax die Serie ab dem 2. Februar 2018 ausstrahlen wird. Bei den Tomaten gibt es entsprechend noch keine Einschätzung. An die sehr gute erste Staffel kommt der neue Reboot nicht heran, aber das war auch schon bei den anderen Staffeln der Fall. Nichtsdestotrotz eine gute Popcorn-Actionserie mit hohem Testosteronlevel. Kann Mann sich mal gönnen.

Taken (NBC): Basiert auf der gleichnamigen Filmreihe mit Liam Neeson, wobei Clive Standen die Rolle des Bryan Mills übernimmt und die Serie deutlich vor den Ereignissen des ersten Films spielt (Prequel oder auch Origin), aber trotzdem in der Gegenwart angesiedelt ist. Das Leben von Mills wird dabei durch eine Tragödie auf den Kopf gestellt und er bekommt das Angebot, für die CIA zu arbeiten. Trailer.

Die Serie startete am 27. Februar 2017 auf NBC und erhielt magere 35% auf dem Tomatometer. Eine zweite Staffel wurde bestellt und wird ab dem 12. Januar 2018 ausgestrahlt – allerdings mit neuem Showrunner und lediglich Clive Standen und Jennifer Beals werden im Cast bleiben. Mit dem Piloten hatte ich noch meine Probleme und war versucht, direkt abzubrechen. Aber die erste Staffel wurde von Folge zu Folge besser und am Ende war ich doch ziemlich begeistert. Bin jedenfalls gespannt auf Staffel zwei, auch wenn ich dann den Rest des (in Staffel eins etablierten) Teams vermissen werde.

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Tin Star (Sky Atlantic): Im Zentrum steht Jim Worth (Tim Roth), ein ehemaliger Detective aus der Großstadt, der mit seiner Familie in die Rocky Mountains zieht, um ein neues Leben als örtlicher Polizeichef einer ländlichen idyllischen Gemeinde zu beginnen. Als die Kleinstadt von Wanderarbeitern aus der neuen Ölraffinerie überrannt wird, halten auch Drogen, Prostitution und das organisierte Verbrechen Einzug und drohen, die Idylle zu zerstören. Trailer.

Die britisch-kanadische Reihe ging am 7. September 2017 auf Sky Atlantic (UK) auf Sendung und startete am 29. September auf Amazon (US). In Deutschland ging es am 6. November auf Sky los. Die Tomaten meinen 80% und dem würde ich mich anschließen. Der Auftakt ließ mich hier zwar auch ein wenig zweifeln und der ganz große Hit war es nicht. Aber alles in allem schon eine gute Geschichte, die auch einige Wendungen an Bord hat und zuweilen krasse Cliffhanger serviert. Eine zweite Staffel wurde bereits im Vorfeld geordert.

Training Day (CBS): Basiert auf dem gleichnamigen Film von 2001 bzw. spielt 15 Jahre nach den Ereignissen dort und hat Bill Paxton und Justin Cornwell als Hauptfiguren an Bord. Officer Kyle Craig (Cornwell) erhält hier die Aufgabe, die Einheit von Detective Frank Roarke (Paxton) zu infiltrieren, der angeblich Dreck am Stecken hat. Trailer.

Die erste und einzige Staffel ging am 2. Februar bei CBS auf Sendung und wurde vom Tod von Bill Paxton überschattet, der die Dreharbeiten zur Staffel zuvor allerdings abgeschlossen hatte. Bei den Tomaten erhielt die Serie schlappe 22%. Ging mir hier ähnlich wie bei Taken. Anfangs sehr mau, wird es von Folge zu Folge besser und zum Ende hin richtig gut. Und Bill Paxton legt sich hier noch einmal ordentlich ins Zeug.

Okay, jetzt geht es ans Eingemachte. Für eine Top Ten ist meine Liste mal wieder zu lang und die einzelnen Platzierungen sind nur schwer zu bewerkstelligen. Im Prinzip könnte man die Plätze eins bis zehn beliebig tauschen. Von daher die Reihenfolge bitte nicht ganz ernst nehmen, sondern eher als grobe Richtlinie betrachten.

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17. Get Shorty (dt.: Schnappt Shorty, Epix): Basiert genau wie der gleichnamige Film auf dem gleichnamigen Buch von Elmore Leonard. Miles Daly (Chris O’Dowd) arbeitet als Mann fürs Grobe für einen Verbrecherring aus Nevada. Wegen seiner Tochter Emma (Carolyn Dodd) beschließt er, den Job zu wechseln und zum Filmproduzenten zu werden, wobei ihm der abgehalfterte Filmproduzent Rick Moreweather (Ray Romano) unter die Arme greift. Dabei wäscht er Geld durch seinen Hollywood-Film. Statt jedoch die Welt des Verbrechens hinter sich zu lassen, bringt er es aus Versehen nach Los Angeles mit. Trailer.

Startete am 13. August 2017 auf Epix und steht auf 75% bei den Tomaten. Staffel zwei wurde bereits bestellt. Viel besser hätte sich eine Serienadaption hier kaum bewerkstelligen lassen. Cast ist super, die wendungsreiche Geschichte mit all ihren Verstrickungen gefällt und qualitativ ist auch alles in Ordnung. Musste mir vergleichsweise noch einmal den Film anschauen und da kommt die Serie bei mir doch deutlich besser weg (obwohl der Film auch gut ist).

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16. Taboo (BBC One, FX): 1814. Der Brite James Delaney (Tom Hardy) kehrt nach einem zehnjährigen Aufenthalt in Afrika zurück nach London, um das Erbe seines Vaters anzutreten – im Gepäck hat er 14 gestohlene Diamanten. In England angekommen, lehnt er ein Angebot der britischen Ostindien-Kompanie ab, den Fjord Nootka Sound, welcher sich im Besitz seines verstorbenen Vaters befand, an diese zu verkaufen. Der Fjord stellt ein strategisch wichtiges Landstück im britisch-amerikanischen Krieg dar, von dem die gewinnende Konfliktpartei profitieren würde. Delaney gründet nunmehr eine eigene Handelsgesellschaft und beteiligt sich am Krieg. Von Tom Hardy, seinem Vater Edward und Steven Knight entwickelt. Trailer.

Die erste Staffel feierte am 7. Januar 2017 bei der BBC ihre Premiere, erschien am 10. Januar in den Staaten auf FX und wurde am 31. März in Deutschland auf Amazon veröffentlicht. Bei den Tomaten auf 75%. Mysteriös, dunkel und oftmals brutal wären die passenden Worte zur Beschreibung, wobei vor allem die Performance von Hardy hervorsticht, der die meiste Zeit eine One Man Show abliefert (aber eine sehr gute). Vielleicht etwas zu viel „style over substance“ und ja, stellenweise wird es ein wenig zäh und etwas Luft nach oben bleibt auch. Die darf dann gerne in der bereits bestellten zweiten Staffel ausgenutzt werden.

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15. Runaways (Hulu): Basiert auf der gleichnamigen Comicvorlage von Marvel. Sechs Teenager, die sich eigentlich nicht mehr riechen können, entdecken eines Tages, wie ihre Eltern eine merkwürdige Zeremonie durchführen und beschließen, der Sache auf den Grund zu gehen. Trailer.

Läuft seit dem 21. November auf Hulu und steht momentan auf 83% bei den Tomaten. Gefällt mir bislang sehr gut, was mich selbst ein wenig überrascht. Aber jede der zahlreichen Figuren funktioniert wunderbar und die ganze Verschwörungsgeschichte weiß von Beginn an zu fesseln. Ob sich das weiterhin so hält, bleibt zwar abzuwarten, aber bislang gibt es keinen Grund zur Klage.

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14. Suburra: Blood On Rome (Netflix): Diese italienische Reihe stellt ein Prequel zum gleichnamigen Film von 2015 dar (der teilweise die gleichen Darsteller hat) – beides inspiriert vom gleichnamigen Roman von Giancarlo De Cataldo und Carlo Bonini. Anhand von drei Hauptfiguren geht es um die mafiöse Kriminalität in Rom, deren Arm in hohe politische Ämter und auch bis in den Vatikan reicht. Trailer (italienisch mit englischen Untertiteln).

Die erste Staffel startete am 6. Oktober 2017 (weltweit auf Netflix) und hat momentan erst eine (positive) Kritik auf Metacritic, während sich auf der deutschen Wiki-Seite mehrere Kritiken finden, die unterm Strich positiv klingen. Mir gefällt die Serie ähnlich gut wie das genreverwandte Gomorrha, wobei es aber schon einige grundlegende Unterschiede gibt. Der prägnanteste ist wohl, dass bei den drei relativ jungen Hauptprotagonisten auf die sonst sehr präsente Gangsterehre (die oft von den jeweiligen Familien kommt) verzichtet wird, wodurch die drei unberechenbarer und spontaner agieren. Für Mafiafans sicher ein Geheimtipp.

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13. Ozark (Neflix): Der selbstständige Finanzberater Marty Byrde (Jason Bateman) sieht sich gezwungen, mit seiner Frau Wendy (Laura Linney) und den Kindern Charlotte (Sofia Hublitz) und Jonah (Skylar Gaertner) von Chicago ins ländliche Ozark in Missouri zu ziehen. Um sich und seine Familie vor der Rache eines Drogenbosses zu schützen, verspricht er diesem, einen hohen Millionenbetrag innerhalb kurzer Zeit zu waschen. In Ozark angekommen, muss er bald erkennen, dass er nicht der einzige mit illegalen kriminellen Geschäften ist. Ozark entpuppt sich als kleine Welt des Drogenhandels und der Geldwäsche. Trailer.

Die erste Staffel startete weltweit am 21. Juli 2017 auf Netflix und steht bei den Tomaten auf 64%. Eine zweite Staffel wurde bereits bestellt. Ozark mag noch nicht das gleiche Level erreicht haben, wie einige andere Serien (hallo, Breaking Bad), die sich in ähnlichen Gefilden bewegen, hat aber definitiv das Potenzial dazu. Jason Bateman ist großartig und absolviert den doch recht komplexen Plot mitsamt seinen zahlreichen Wendungen mit Bravour. Die anderen Figuren kommen aber auch nicht zu kurz, wodurch sich eine stimmige Geschichte ergibt, die ich bedenkenlos empfehlen kann.

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12. The Punisher (Netflix): In der zweiten Staffel von Daredevil hatte der Punisher Frank Castle (Jon Bernthal) seinen ersten Auftritt und erhielt dieses Jahr seine eigene Serie. Dort wird er von Micro (Ebon Moss-Bachrach) kontaktiert, der sich ebenso wie Frank totstellen musste. Trailer.

Netflix stellte die gesamte erste Staffel am 17. November 2017 zur Sichtung bereit und darf sich über vergleichsweise magere 62% auf dem Tomatometer freuen. Zweite Staffel ist aber bereits bestellt. Und ganz ehrlich? Jon Bernthal verkörpert den Punisher hier besser als jeder der anderen Darsteller, die sich filmisch daran versuchen durften. Mag sein, dass das der seriellen Auswertung zuzuschreiben ist, die sich mit den 13 Folgen natürlich ordentlich Zeit nimmt. Aber was hier abgeliefert wurde, kann sich wirklich sehenlassen. Schöne Handlung, gute (Neben-)Figuren und ein toller Bösewicht, von dem sich das MCU (bzw. die Kinofilme des MCU) gerne mal eine Scheibe abschneiden darf.

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11. Manhunt: Unabomber (Discovery Channel): Diese Miniserie thematisiert die Jagd nach dem Unabomber Ted Kaczynski (Paul Bettany), der zwischen 1978 und 1995 durch Briefbomben drei Menschen tötete und 23 weitere verletzte. Sam Worthington mimt hier Jim Fitzgerald, der anhand von Briefen und eines Manifests des Unabombers das Feld der forensischen Linguistik entwickelt. Trailer.

Der Discovery Channel zeigte die Serie ab dem 1. August 2017. Die deutsche Erstveröffentlichung erfolgte bei Netflix am 12. Dezember 2017. Bei den Tomaten hat die Reihe aktuell 92%. Ich hatte da ehrlich gesagt keine großen Erwartungen und hätte mir niemals träumen lassen, dass jemand wie Sam Worthington so überzeugend spielen kann. Ich wurde eines Besseren belehrt. Wer sich für die Thematik interessiert, sollte dringend mal einen Blick hineinwerfen. Sehr schöne Umsetzung, auch wenn das FBI abseits von Fitzgerald da oftmals ziemlich blöde dargestellt wird. Die Sprünge zwischen Verhandlungsbeginn und Ermittlungsarbeit waren auch gut eingebaut.

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10. Genius (National Geographic): Die erste Staffel basiert auf dem Buch „Einstein: His Life and Universe“ von Walter Isaacson und widmet sich entsprechend dem Leben und Wirken von Albert Einstein. Weitere Staffeln sollen andere geniale Persönlichkeiten thematisieren. Trailer.

Ging am 25. April 2017 bei National Geographic an den Start und erntete 83% bei den Tomaten. Die zweite Staffel ist bestellt und wird sich Pablo Picasso widmen. Ich fand die erste Staffel großartig. Einen solchen Einblick in das Leben von Einstein habe ich zuvor nirgends gesehen. Der Cast ist verdammt gut und Geoffrey Rush liefert als ältere Version von Einstein eine ausgezeichnete Performance ab. Beeindruckend fand ich außerdem, wie viele der damals „wichtigen“ Persönlichkeiten den Weg von Einstein gekreuzt haben, wie engstirnig die wissenschaftliche Konkurrenz war und wie arg die politischen Verhältnisse (nicht nur in Deutschland) gewesen sind. Ganz zu schweigen natürlich vom Privatleben des Genies, welches sicher auch Bände füllen könnte. Für Interessierte eine echte Empfehlung.

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9. Star Trek: Discovery (CBS All Access, Netflix): Die neue Star Trek Serie von Bryan Fuller und Alex Kurtzman spielt zehn Jahre vor der Geschichte von Kirk & Co. Im zweiteiligen Auftakt, der als Prolog fungiert, kommt es zum Krieg zwischen Föderation und Klingonen. Die eigentliche Handlung auf dem titelgebenden Forschungsschiff setzt sechs Monate später in der dritten Folge ein, wobei im Mittelpunkt Michael Burnham (Sonequa Martin-Green) steht, die bei Vulcaniern aufgewachsen ist und nun dem Kommando von Captain Gabriel Lorca (Jason Isaacs) untersteht. Trailer.

Die erste Staffel ging am 24. September bei CBS und CBS All Access mit einer Doppelfolge an den Start und ist jeweils einen Tag später bei Netflix (auch in Deutschland) verfügbar. Eine zweite Staffel wurde bereits bestellt. Hat momentan 83% auf dem Tomatometer und ist vor allem bei Trekkies sehr umstritten. Anlass zur Kritik bietet oftmals das (stark veränderte) Klingonendesign, der Prequelcharakter der Reihe sowie die Tatsache, dass diese Serie nicht dem utopischen Muster der anderen Reihen folgt, sondern eher dystopische Züge hat. Unsereins freut sich währenddessen über die kinoreife Qualität, die dunkle und gleichzeitig erwachsener wirkende Atmosphäre und vor allem über die ambivalenten Figuren, die sich nur schwerlich in Schablonen pressen lassen. Bester Science-Fiction Neustart 2017.

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8. Twin Peaks: The Return (Showtime): Besser spät als nie. David Lynch und Mark Frost setzen ihre Kultserie fort und lösen endlich den Cliffhanger der zweiten Staffel auf. Oder nicht? Mit Sicherheit lässt sich wohl nur sagen, dass die Fortsetzung mehr als adäquat inszeniert wurde, jede Menge bekannte Gesichter an Bord hat und den Zuschauer auf eine Reise mitnimmt, die es sonst nirgends zu sehen gibt. Trailer.

Showtime schickte die dritte und vermutlich letzte Staffel am 21. Mai 2017 auf Sendung. Geneigte deutsche Fans konnten die Reihe einen Tag später im O-Ton mit dem Sky Ticket verfolgen, während die deutsche Synchro ein paar Tage später nachgereicht wurde. Bei den Tomaten erhielt die neue Staffel 94% und wurde als surreal, spannend und visuell atemberaubend bewertet. Dem kann ich mich anschließen, denn Master of Mindfuck Lynch hat in den mehr als 25 Jahren seit Ende der zweiten Staffel nichts verlernt. Im Gegenteil, er dreht hier noch einmal voll auf, wobei unser Special Agent Dale Cooper (Kyle MacLachlan) nicht ganz unschuldig am Geschehen ist. Für mich wird hier abermals deutlich, dass man Kunst nicht unbedingt begreifen oder verstehen muss, um sie zu genießen. Dennoch meine ich, den größten Teil des Gezeigten verstanden zu haben und bin mit dem Ende nicht so ganz glücklich. Aber der Trip als solcher hat sich allemal gelohnt.

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7. Godless (Netflix): Die Miniserie spielt 1884 in dem Städtchen La Belle und kommt von Scott Frank. Der Outlaw Roy Goode (Jack O’Connell) ist auf der Flucht vor seiner Gang, deren Anführer Frank Griffin (Jeff Daniels) er hintergangen hat. Der Silberminenort La Belle ist mehrheitlich von Frauen bevölkert, da während eines Minenunfalls der größte Teil der männlichen Bevölkerung ums Leben gekommen ist. Nachdem Griffin die Ortschaft Creede verwüstet und die Bevölkerung massakriert hat, machen sich der Sheriff von La Belle (Scoot McNairy) und ein Marshal (Sam Waterston) auf die Suche nach Griffin und seiner Gang. Trailer.

Dieser Western ging am 22. November 2017 bei Netflix an den Start und erhielt 88% bei den Tomaten. O’Connell und Daniels dürfen sich über Critics Choice Nominierungen freuen, wobei die Serie selbst dort ebenfalls nominiert wurde. Ich will da eigentlich nicht viel zu schreiben. Ein toller, modern erzählter Western, der in seiner Form sehr einzigartig ist, in vielen Belangen an Eastwoods Erbarmungslos von 1992 erinnert, aber durch die Girls von La Belle dann doch wieder mit den üblichen Konventionen (eines Westerns) bricht. Einfach stark.

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6. The Sinner (USA Network): Miniserie nach dem gleichnamigen Roman von Petra Hammesfahr. Aus heiterem Himmel bringt die junge Mutter Cora (Jessica Biel) in aller Öffentlichkeit einen ihr völlig Fremden um. Detective Harry Ambrose (Bill Pullman) hätte da gerne ein Motiv und nimmt sich des Falls an, der den Zuschauer an die Hand nimmt und in Coras Vergangenheit führt, wo einige heftige Offenbarungen warten. Trailer.

Die Miniserie ging am 2. August 2017 an den Start und steht momentan bei 94%, während Jessica Biel sich über eine Golden Globe Nominierung freuen darf und die Serie dort ebenfalls als beste Miniserie nominiert ist. Bei den Critics Choice Awards dürfen sich Biel und Pullman auch Hoffnungen auf einen Preis machen. Und zu recht. Dieser Exkurs in tiefe, vergangene Abgründe liefert nicht nur ein fesselndes Drama, sondern kann auch mit zahlreichen Überraschungen auftrumpfen, denn erst im Schlussakt erhält man hier das komplette Bild, welches einen ordentlichen Schlag in die Magengrube bereithält. Nichts für Zartbesaitete, aber mit Sicherheit empfehlenswert.

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5. The Deuce (HBO): New York in den 1970er Jahren. Vincent Martino (James Franco) ist jung und braucht Geld. Dem Schnauzbart tragenden Barkeeper kommt daher die aufblühende Pornobranche gerade recht. Zu dieser Zeit eröffnen gerade die ersten Sexkinos in der Stadt, und die Grenzen zwischen Pornografie und Prostitution sind fließend. Gemeinsam mit seinem Zwillingsbruder Frankie (James Franco) holt er Prostituierte von der Straße, die sich nun vor der Kamera räkeln und sich über ein paar Dollar zusätzlich freuen. Die Prostituierte Candy (Maggie Gyllenhaal) geht derweil ihren ganz eigenen Vorstellungen vom Erfolg nach. Trailer.

Offiziell ging die Serie am 10. September 2017 auf Sendung, der Pilot konnte aber schon im Vorfeld online gesichtet werden (in Deutschland bei Sky im O-Ton, die Synchro lief dann jeweils 24 Stunden zeitversetzt mit der Ausstrahlung bei HBO). Eine zweite Staffel wurde bereits geordert und momentan hat die Reihe 92% bei den Tomaten. Ich fühle mich zwar noch immer, als wenn ich das gesamte Geschehen durch ein Aquarium verfolgt hätte, aber die Serie ist verdammt gut. Franco rockt in seiner Doppelrolle. Gyllenhaal ist voll dabei und auch der Rest vom Cast atmet die Luft des 70er Jahre Time Square. Ganz großes Fernsehen.

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4. Legion (FX): Von Noah Hawley und mit (bedingter) Verbindung zum X-Men Universum. David Haller (Dan Stevens) wurde in jungen Jahren mit Schizophrenie diagnostiziert und war seitdem ein Patient in verschiedenen psychiatrischen Kliniken. Nachdem David auf die neue Mitpatientin Syd (Rachel Keller) trifft, ist er mit der Möglichkeit konfrontiert, dass die Stimmen, die er hört, real sein könnten. Trailer.

Ging am 8. Februar 2017 bei FX auf Sendung und wurde einen Tag später auf dem deutschen Fox Channel ausgestrahlt. Eine zweite Staffel ist bestellt und bei den Tomaten kommt das Ding auf satte 90%. Mich hat die Reihe schlicht vom Hocker gefegt. Selbst die mutigen Kinoformate von Deadpool und Logan kommen nicht einmal ansatzweise an das heran, was Legion hier in der ersten Staffel abliefert. Zumal wir das meiste der Geschichte aus Sicht des psychisch gestörten David zu sehen bekommen, was mehr als einen Mindfuck bereithält. David Lynch vergnügte sich zu der Zeit zwar mit seiner neuen Twin Peaks Staffel, kann hier aber nicht weit vom Schuss gewesen sein. Einfach awesome und auch wenn die Mittel nicht zur ganz großen Qualität reichen, möchte man doch einen Bolero () (Achtung, Spoiler!) tanzen. Am Ende ist es dann nicht „style over substance“, was hier passt, sondern schlicht „mind over madness“.

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3. American Gods (Starz): Nach der Romanvorlage von Neil Gaiman. Shadow Moon (Ricky Whittle) sitzt wegen eines missglückten Raubüberfalls für drei Jahre im Gefängnis. Drei Tage vor dem Ende seiner Haftzeit wird er überraschend früher entlassen, nachdem seine Frau Laura (Emily Browning) zu Tode kam. Bald trifft er auf einen Mann namens Mr. Wednesday (Ian McShane), der ihm einen Job als sein Bodyguard anbietet. Dadurch erhält er Einblick in eine Welt, in der alte und neue Götter durch den Glauben der Menschen real geworden sind. Die alten Götter, die sich in das amerikanische Leben integriert haben, werden nun wieder von Mr. Wednesday versammelt, um gegen die erstarkenden neuen Götter bestehen zu können. Trailer.

Die erste Folge wurde am 30. April 2017 auf Starz ausgestrahlt, während in Deutschland die Episoden einen Tag später auf Amazon verfügbar waren. Bei den Tomaten kommt die Serie auf 92%. Sowohl visuell als auch handlungstechnisch beeindruckend, nimmt einen American Gods von der ersten Minute an auf eine Reise mit, die von alten wie neuen Göttern erzählt, dabei aber nie die menschlichen Bedürfnisse außen vorlässt, die eben jene Götter erst erstarken ließen. Top.

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2. Mr. Mercedes (Audience Network): Basiert auf dem gleichnamigen Roman von Stephen King. Im Mittelpunkt der Serie steht Brady Hartsfield (Harry Treadaway), der Mercedes-Killer, der im Piloten in tödliche Erscheinung tritt und jetzt im IT-Bereich arbeitet und einen Eiscreme-Truck besitzt. Hartsfield fordert den pensionierten Ermittler Bill Hodges (Brendan Gleeson), der ihm einst auf den Fersen war, mit mehreren reißerischen Briefen und Emails heraus, wodurch der sich gezwungen sieht, die Jagd nach dem Killer erneut aufzunehmen und ihn zu fassen, bevor er wieder zuschlagen kann. Trailer.

Die Serie startete am 9. August 2017 auf dem Audience Network und kommt bei den Tomaten auf 85%. Eine zweite Staffel wurde bestellt und wird sich einem anderen Buch von King (Finders Keepers und End of Watch sind mit Mr. Mercedes verknüpft) widmen. Gleeson und Treadaway sind super, die Geschichte extrem spannend und die Nebenfiguren können sich ebenfalls sehenlassen. Für mich die beste King-Adaption des ohnehin schon King-reichen Jahres.

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1. Mindhunter (Netflix): Basiert auf dem Buch „Mindhunter: Inside the FBI’s Elite Serial Crime Unit“ von John E. Douglas und Mark Olshaker. Die Geschichte spielt im Jahr 1977, in einer Zeit, in der die Kriminalpsychologie noch in den Kinderschuhen steckte, und handelt von den FBI-Agenten Holden Ford (Jonathan Groff) und Bill Tench (Holt McCallany), die sich mit der ausführlichen Befragung von Serienkillern wie Ed Kemper (Cameron Britton) befassen. Indem sie deren Vorgehensweise analysieren, wollen sie Rückschlüsse auf deren Verhalten ziehen. So hoffen sie, bei der Ermittlung unaufgeklärter Mordfälle zu neuen Erkenntnissen zu gelangen, die u.a. zur Überführung der Täter beitragen sollen. Trailer.

Die erste Staffel startete weltweit am 13. Oktober 2017 auf Netflix und erhielt 96% bei den Tomaten. Eine zweite Staffel wurde bereits bestellt. Mir hat die erste Staffel ausgezeichnet gefallen. Toll inszeniert, stets dichte Atmosphäre, faszinierende (teils reale) Charakterstudien und so ganz anders als andere Werke, die sich mit Serienkillern befassen oder befasst haben. Meisterwerk.

Das war dann auch schon alles von meiner Seite zu den Serienneustarts 2017. Und was habt ihr gesehen? Was hat euch aus den Socken gehauen und sollte unbedingt noch erwähnt werden? Was hat euch gelangweilt und gehört verboten? Seid ihr mit dem Jahr zufrieden?

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