Clive’s Crazy Corner: Von Serienquoten, Verlängerungen und Absetzungen?

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Von Christian Schäfer

Wer kennt das nicht? Die neue Lieblingsserie wird plötzlich aus dem Programm genommen und abgesetzt. Ende, aus, Mickey Maus. Schuld sind dann oft die Zuschauerzahlen, die nicht auf eine gute Quote kamen. Aber wie funktioniert das mit den Quoten überhaupt?

Vorwort

In diesem Artikel soll es um das amerikanische System der Quotenmessung und deren Auswertung gehen. US-Serien haben seit jeher einen sehr großen Anteil am deutschen Fernsehprogramm und ob eine solche Serie weitergeht oder abgesetzt wird, liegt somit am Erfolg oder Misserfolg der jeweiligen Reihe in den Staaten – schließlich können die deutschen Sender auch nur das einkaufen, was ihnen angeboten wird (ganz unabhängig davon, ob die Reihe in Deutschland dann gut oder schlecht läuft).

Ein weiterer Punkt: Serien von Video-on-Demand Anbietern wie Netflix oder Amazon Instant Video unterliegen anderen Regeln. Diese Services stehen bislang noch außerhalb des traditionellen Quotensystems und deren Streaming- oder Download-Zahlen werden nach Gutdünken des jeweiligen Anbieters veröffentlicht, so dass sich hier meist nicht einsehen lässt, wie gut oder schlecht eine Reihe beim Nutzer ankommt. Folglich lassen sich dort auch schlecht Prognosen treffen, was die Zukunft einer Serie angeht.

Das amerikanische Fernsehsystem

Bevor es um die Quoten gehen soll, muss man sich zunächst einmal klarmachen, dass es unterschiedliche Typen von Fernsehsendern in den Vereinigten Staaten gibt, unter anderem natürlich auch das sogenannte „Free-TV“ – also die Sender, die sich hauptsächlich von Werbung finanzieren und für jedermann ohne Zusatzkosten empfangbar sind – und alles etwas anders funktioniert als bei uns. Entsprechend sind die Zuschauerquoten mal mehr, mal weniger von Bedeutung und echte Prognosen für die Zukunft von Serien lassen sich eigentlich nur bei den sogenannten Networks angeben, deren landesweite Sendezeiten stark begrenzt sind. Im Folgenden also die drei wichtigsten Typen von Sendern.

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Kabelfernsehen bzw. Pay-TV ohne Werbeunterbrechungen: Zu diesen zählen Sender wie HBO, Showtime, Starz oder Cinemax. In Bezug auf die Zuschauer ist es natürlich wichtig, dass die jeweiligen Abonnenten des Senders das gezeigte Material auch sehen wollen. Es spielt dabei aber keine Rolle, ob die Zuschauer sofort bei der Erstausstrahlung einschalten oder sich erst (Tage oder gar Wochen) später eine Wiederholung der Sendung ansehen. Es gibt auch kaum Beschränkungen bei der Programmierung, da jedem Sender 24/7 alle Sendetermine zur Verfügung stehen und das landesweit. Insofern zählen hier absolute Zuschauerzahlen über einen längeren Zeitraum. Die Quoten bei Erstausstrahlung sind weniger relevant (auch wenn es für die Sender natürlich schön ist, wenn dort möglichst viele Abonnenten einschalten). Prognosen lassen sich hier höchstens in Extremfällen machen. Immer dann eben, wenn über einen längeren Zeitraum sehr viele oder nur sehr wenige Abonnenten die entsprechende Reihe verfolgt haben.

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Kabelfernsehen bzw. Pay-TV mit Werbeunterbrechungen: Hier lassen sich Sender wie AMC, Syfy, TNT, A&E oder FX nennen. Auch diese Sender müssen von den Kunden abonniert werden, finanzieren sich aber nur teilweise über die Abos. Der andere Teil der Einnahmen kommt durch die Werbung im Programm, womit die Zuschauerzahlen automatisch einen höheren Stellenwert einnehmen als bei den reinen Bezahlsendern – denn die Werbepartner wollen ja, dass ihre Werbung auch gesehen wird und zwar am liebsten direkt bei Erstausstrahlung. Einschränkungen in der Programmierung gibt es auch hier kaum, grundsätzlich kann alles ebenfalls 24/7 landesweit gezeigt werden. Wobei allerdings schon stärker auf Altersfreigaben und dergleichen geachtet werden muss (worüber sich viele der reinen Pay-TV Kollegen weniger Gedanken machen müssen, allerdings wäre das ein anderes Thema, welches hier den Rahmen sprengen würde).

Einordnen lassen sich diese Sender – was die Quotenabhängigkeit betrifft – eher bei den Kollegen ohne Werbeunterbrechungen. Zwar ist die Relevanz von guten Zuschauerzahlen (bei Erstausstrahlungen) deutlich größer, wird aber durch das zweite Standbein der Abonnenten wieder abgeschwächt. Es kommt auch nur sehr selten vor, dass eine Serie vorzeitig aus dem Programm genommen wird, weil die Quoten nicht stimmen. Üblicherweise wird selbst bei Flops die aktuelle Staffel bis zum bitteren Ende gezeigt. Entsprechend gilt hier für Prognosen ähnliches: In Extremfällen möglich, aber grundsätzlich schwierig anzustellen. Mir fallen da spontan „Turn“ und „Halt and Catch Fire“ von AMC ein, die quotenmäßig in der ersten Staffel sehr weit unten lagen und trotzdem eine zweite Staffel bekamen, während im Vorjahr „Low Winter Sun“ mit ähnlichen Zahlen nach der ersten Staffel abgesetzt wurde.

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US-Networks oder besser „Commercial Broadcasting Networks“ (denn es gibt noch andere Typen dieser Networks): Dazu zählen NBC, CBS, ABC, The CW, FOX und andere, wobei die genannten aber die bekanntesten und größten sind. Alleine aus dem Begriff „Commercial Broadcasting Network“ lässt sich schon ablesen, dass die Werbung hier eine große Rolle spielt und für die Finanzierung sehr wichtig ist. Die Werbepartner wollen, dass ihre Werbung auch gesichtet wird (immerhin zahlen sie kräftig dafür) und zwar nicht irgendwann, sondern möglichst dicht an bzw. am besten zur Erstausstrahlung. Wer sich vorhin gefragt hat, weshalb ich bei den beiden anderen Sendertypen stets betont habe, dass sie 24/7 und landesweit programmieren können: Das ist bei diesen Sendern nicht der Fall. Die Vereinigten Staaten sind groß (Deutschland passt dort gut 27 mal rein, also flächenmäßig), haben verschiedene Zeitzonen und das bringt allerlei Probleme für eine landesweite Ausstrahlung mit sich – jedenfalls, wenn man mal von Einspeisungen in Kabelkanäle oder Satellitenprogramme absieht (die für gewöhnlich mit zusätzlichen Kosten für den Zuschauer und auch den Sender verbunden sind).

Dieses Problem der flächendeckenden Ausstrahlung und Reichweite wurde bei den Networks – wie der Name schon sagt – durch Sender-Netzwerke gelöst (bereits bevor es Kabel- und Satellitenfernsehen überhaupt gab). So besitzt beispielsweise Fernseh-Urgestein NBC derzeit nur elf eigene Sendestationen (die sog. „Owned and Operated Stations“, kurz „O&O“) und greift für eine landesweite Ausstrahlung auf gut 200 andere Sender (die sog. „Affiliates“) neben den O&Os zurück. So hat jedes kommerzielle Netzwerk seine wenigen eigenen Stationen und (im besten Fall viele) Partner-Sender, die zu bestimmten Zeiten zur landesweiten Ausstrahlung übergehen. Die Anzahl der Partner kann dabei natürlich auch wechseln, denn die bestehenden Verträge müssen regelmäßig erneuert werden, so dass einige der Affiliates zu einem anderen Network abwandern oder aber von einem anderen Network hinzugewonnen werden können. Die Reichweite der einzelnen Networks kann sich somit ändern und spielt natürlich auch eine Rolle bei der Ermittlung der Zuschauerzahlen, die sich stets auf die Gesamtheit der empfangsbereiten Haushalte bezieht – wenn ich aber nicht alle Haushalte erreichen kann, bekomme ich automatisch schlechtere Quoten bzw. niedrigere Zahlen. Von den fünf oben genannten Networks decken beispielsweise ABC, CBS, FOX und NBC gut 97% der US-Haushalte ab, The CW hingegen 2% weniger. Bei anderen kleineren Networks sind diese Zahlen deutlich niedriger, so haben die großen spanischsprachigen Networks der USA – Univision und Telemundo – beispielsweise nur 55% bzw. 54% Abdeckung.

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Bei NBC im Programm: The Blacklist

Soweit dazu. Jetzt zeigen die Affiliates natürlich nicht 24/7 das Programm der Networks. Jede lokale Station hat ein eigenes Programm und zeigt neben Filmen und Serien auch regionale Nachrichten, lokalen Sport oder was auch immer gerade berichtenswert für den Sendebereich sein mag. Nur zu bestimmten Zeiten erfolgt die landesweite Ausstrahlung, zu der sich die O&Os und Affiliates zusammenschließen. Die wichtigste Zeit ist dabei die sog. „Primetime“ von 20-23 Uhr – und hier zeigen sich selbst bei den fünf genannten Networks schon deutliche Unterschiede. FOX und The CW beispielsweise nutzen nur die Sendezeit von 20-22 Uhr, während ABC, NBC und CBS ihre Affiliates bis 23 Uhr benutzen (und dafür auch entsprechend bezahlen). Bei The CW fallen außerdem noch der Samstag und der Sonntag in der Primetime weg, womit dieses Network pro Woche lediglich zehn Stunden Primetime zur Verfügung hat.

Aber warum ist die Primetime überhaupt so wichtig?

Es ist die Zeit, in der sich die meisten Zuschauer vor den Fernsehgeräten befinden und folglich auch die größten Quoten erwartet werden können. Nicht umsonst zeigen auch die Kabelsender ihre Erstausstrahlungen bevorzugt in der Primetime – man will eben möglichst viele Leute erreichen. Soweit also zu den drei wichtigsten Typen der Sender. Interessant für Prognosen sind aber wie gesagt nur die kommerziellen Netzwerke. Angemerkt sei dabei vielleicht noch, dass es auch nicht-kommerzielle Netzwerke gibt, wie z.B. PBS. Diese Sender werden über öffentliche Mittel und Spenden finanziert, führen oft pädagogische Sendungen und haben eine non-profit Agenda. Vielleicht am ehesten vergleichbar mit unseren öffentlich-rechtlichen Sendern.

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Woher kommen die Quoten?

Nachdem nun etabliert ist, für welche Sender die Zuschauerquoten die größte Bedeutung haben, hier nun die Funktionsweise der Quotenmessung. Für die Erhebung der Zahlen ist die Firma Nielsen Media Research zuständig. Gesammelt werden die Daten auf zweierlei Wegen: Einmal elektronisch, dabei erhalten ausgewählte Haushalte (~ 20.000) und Personen (~ 50.000) ein Gerät, mit dem aufgezeichnet wird, wer wann was gesehen hat. Diese Daten werden dann auf die Gesamtzahl der Haushalte / Personen mit Fernsehgeräten hochgerechnet. Die Menge der Teilnehmer an diesem Verfahren mag mit Blick darauf, dass es gut 120 Mio. Haushalte und etwa 300 Mio. Personen (gezählt wird ab einem Alter von zwei Jahren) in den Staaten gibt, sehr klein aussehen. Aber die Praxis hat gezeigt, dass die Resultate durchaus repräsentativ sind.

Moment, wie soll die Praxis das gezeigt haben? Ganz einfach: Neben dem elektronischen Messverfahren gibt es noch ein zweites. Dabei werden jährlich rund zwei Millionen Tagebücher den Haushalten zugesendet, in denen verzeichnet wird, wer was wann gesehen hat. Kleinere TV-Märkte werden sogar ausschließlich durch diese Methode erfasst. Durch diese Tagebücher ergibt sich dann ein genaueres Bild, als wenn man nur auf die elektronische Methode setzt. Allerdings ist das Verfahren natürlich aufwändiger, weshalb es nur zu bestimmten Zeiten im Jahr durchgeführt wird. Diese Zeiten betreffen die Monate November, Februar, Mai und Juli und werden auch als „Sweeps“ bezeichnet.

Die Sweeps-Monate haben dadurch eine größere Bedeutung als die anderen Monate, die zwar auch wichtig sind, aber eben weniger Daten erfassen. Die Auswirkungen schlagen sich oft darin nieder, dass vor allem zu Zeiten der Sweeps bei den Sendern viel auf Erstausstrahlungen und allgemein zuschauerinteressantes Material gesetzt wird. Bei Serien kommt es hier häufig zu Episoden mit bekannten Gastdarstellern oder anderen speziellen Ereignissen. Nicht ohne Grund endet beispielsweise die sogenannte Herbstseason mit den Staffelfinalen im Mai – übrigens auch der Monat, in dem die neuen Programmpläne für die nächste Herbstseason vorgestellt und quotenschwache Network-Serien aussortiert werden.

Die gesammelten Daten von Nielsen beinhalten dabei Informationen über Alter, Geschlecht und andere demographische Faktoren, die dann entsprechend in Gruppen eingeordnet werden. Es wird auch darauf geschaut, wie viele Leute sich eine Sendung live angesehen haben oder aber innerhalb von drei, sieben oder gar dreißig Tagen beispielsweise durch schauen einer DVR-Aufzeichnung zeitversetzt noch hinzukommen. Mehr über die Gruppen im übernächsten Absatz.

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Zeiträume

Jetzt gibt es langsam Butter bei die Fische. Sinn und Zweck der ganzen Datensammlung ist es natürlich, nicht nur den Sendern Informationen über das Zuschauerinteresse zu geben, sondern auch die Werbepartner der Sender darüber zu informieren, wer sich – gruppenspezifisch – alles ihre Spots angesehen hat. Denn daran werden die Preise für Werbeblöcke festgemacht, die wiederum die wichtigste Einnahmequelle der kommerziellen Netzwerke sind.

Generell gilt hier übrigens, dass zwischen den Quoten für Sendung und darin enthaltener Werbespots auch noch einmal unterschieden werden muss. Die oft veröffentlichten Daten auf Seiten wie TVbythenumbers geben die Quoten einer Sendung wieder. Aber die Werbepartner erhalten die Quoten für ihre Werbespots, die gewöhnlich niedriger sind und nur selten veröffentlicht werden. Als Faustregel gilt hier: Die C+3 Werte (steht für „Commercials + 3 days“, also Werbung, die innerhalb von Ausstrahlung einer Sendung plus drei Tagen gesichtet wurde) entsprechen den veröffentlichten L+SD Werten („Live + Same Day“ – Ausstrahlung plus gleicher Tag bis 3 Uhr morgens).

Die C+3 Werte sind dabei der entscheidende Maßstab für die Werbepartner, auch wenn die Sender es gerne hätten, dass das auf C+7 oder noch höher geändert würde – denn oftmals lassen sich nicht unbeträchtliche Zuwächse innerhalb einer Woche verzeichnen (einschränkend muss allerdings dazu gesagt werden, dass C+7 oft nur kleine Zuwächse gegenüber C+3 verzeichnet, während sich L+3 oder L+7 deutlich stärker von L+SD unterscheiden). Man sollte sich deshalb davor hüten, aus veröffentlichten L+3 oder L+7 Werten Rückschlüsse auf die Zukunft einer Serie zu ziehen. Die Sender veröffentlichen diese Daten gerne (je größer die Zuschauerzahlen, umso besser die PR), aber für die Werbeindustrie sind die NICHT relevant. Dazu ist dieser Artikel auch ganz interessant.

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“Das sind nicht die Quoten, die ihr sucht.”

Aber weiter im Text: Live+SD ist also das, worauf wir uns konzentrieren müssen und die werden direkt am Tag nach der Ausstrahlung veröffentlicht (sofern nicht ein Feiertag und/oder das Wochenende dazwischen liegen). Wobei es dort morgens (nach US-Zeit) zunächst die „preliminary ratings“ (vorläufige Quoten) gibt, die im Verlauf des Tages noch einmal mit den „final ratings“ (finale Quoten) verfeinert werden. Die Unterschiede sind oft nicht groß und weichen meist nur durch 0.1 Rating-Punkte (mehr dazu gleich) ab, wenn überhaupt.

Weshalb gibt es „preliminary“ und „final ratings“? Die vorläufigen Zahlen berücksichtigen nicht, ob zum Beispiel eine Live-Veranstaltung wie ein Sport-Ereignis überzogen hat und damit in die Sendezeit einer anderen Ausstrahlung gerutscht ist. Während bei den vorläufigen Zahlen also davon ausgegangen wird, dass die geplanten Sendezeiten eingehalten wurden, wird mit den finalen Zahlen die genaue Ausstrahlungszeit berücksichtigt. Größere Unterschiede lassen sich somit nur dann erwarten, wenn eine andere Ausstrahlung deutlich in die geplante Sendezeit der betrachteten Veranstaltung hineingerutscht ist. Für unsere Serien sollten wir immer auf die finalen Daten schauen, auch wenn die vorläufigen Daten in den meisten Fällen schon richtig liegen und nur minimal vom Endergebnis abweichen.

Zielgruppen

O.k. – wir wissen nun, dass die Primetime und die Live-Zahlen für Serien bestimmend sind. Aber wenn wir einmal auf eine der veröffentlichten Zahlentabellen schauen (zum Beispiel hier für den 28.01.2015, siehe Tabelle oben), finden wir drei Spalten zu den Sendungen. Eine davon zeigt uns in absoluten (hochgerechneten) Zahlen, wie viele Zuschauer es insgesamt gegeben hat (bei „The Flash“ von 20-21 Uhr zum Beispiel 4,08 Millionen). Diese Zahlen wären für Kabel- und Pay-TV Sender mit Blick auf die Abonnenten interessant, sind aber für die Zukunft der Network-Serien kaum bedeutend.

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Quelle: http://tvbythenumbers.zap2it.com

Warum? Weil die Werbeindustrie genauere Vorstellungen davon hat, wen sie mit ihren Spots erreichen möchte. Was dort (in der Primetime) zählt, sind die Zuschauerzahlen der 18 bis 49jährigen. Diese Eingrenzung der Altersgruppe sorgt stets für Diskussionen, denn natürlich schauen auch ältere Leute die Programme und Werbespots. Aber die Werbepartner sind der Meinung, dass sich die 18-49jährigen leichter durch Werbung beeinflussen lassen als die Generationen mit 50+ Jahren auf dem Buckel. Es wird zwar oft darüber diskutiert, diese Altersgrenze anzuheben, aber bislang ist 18-49 das A&O. Wie gesagt, in der Primetime. Im anderen Programm kann das natürlich anders aussehen. Bei Sendungen für Kinder gibt es beispielsweise andere Zielgruppenvorstellungen als für die neue Folge „Hannibal“ und auch entsprechend andere Werbung in den Unterbrechungen.

Jetzt steht in den beiden anderen Spalten der Beispieltabelle etwas von „Rating“ und „Share“. Wenn der böse Clive mal wieder Quoten im Forum postet, schreibt der oft auch was von „Rating“ dazu und macht daran seine Prognosen fest. Aber was ist das überhaupt?

Share: Steht für den Marktanteil, mit dem auf deutschen Seiten wie Quotenmeter auch überwiegend argumentiert wird. Für deutsche Sender ist der Marktanteil traditionsgemäß von großer Bedeutung, während bei den amerikanischen Sendern das Rating bevorzugt wird. Der Marktanteil errechnet sich dabei prozentual aus der Anzahl der Zuschauer, die zur Zeit einer Sendung vor dem Fernseher gesessen haben und der Anzahl der Zuschauer, die die Sendung auch tatsächlich verfolgt haben. Beispiel: Von 20-21 Uhr lief Sendung XY. 10 Millionen Zuschauer saßen zu der Zeit vor der Glotze. Zwei Millionen davon haben XY gesehen, der Rest hat was anderes verfolgt. Der Marktanteil von XY liegt damit bei 20% (2 Mio. geteilt durch 10 Mio. multipliziert mit 100%). In unserer Share-Spalte würde uns entsprechend 20 angezeigt werden. Den gleichen Marktanteil würden wir übrigens auch erhalten, wenn bloß zwei Zuschauer XY gesehen hätten und insgesamt zehn Leute den Fernseher am laufen hatten.

In unserer Beispieltabelle von oben haben also 4% der 18-49jährigen (wichtig wieder, dass es auf die Altersgruppe ankommt), die von 20-21 Uhr vorm Fernseher saßen, „The Flash“ gesehen.

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Rating:
Der Begriff steht im Zusammenhang mit Zuschauerzahlen generell für „Quote“, hat in der Tabelle aber eine speziellere Bedeutung. Jeder Rating-Punkt steht für 1% vom insgesamt möglichen Publikum. Hat eine Sendung ein Rating von 2.5, dann haben sich also 2,5 Prozent aller möglichen Zuschauer für dieses Programm entschieden. Als Beispiel nehmen wir mal wieder „The Flash“ aus obiger Tabelle: In den Staaten gibt es zurzeit 126,98 Millionen potentielle Zuschauer der Altersgruppe von 18-49 (siehe Tabelle hier – diese Angaben werden jedes Jahr vor dem Start der Herbstseason aktualisiert). Davon haben nun 1,3% (Rating 1.3) die Sendung verfolgt, was nach Adam Riese und Eva Zwerg etwa 1,65 Millionen Zuschauern (immer noch 18-49) entspricht.

Daran sehen wir auch gleich, dass von den 4,08 Millionen Gesamtzuschauern nur 1,65 Millionen aus der Zielgruppe kommen. Die restlichen Zuschauer liegen außerhalb der Zielgruppe, sind also entweder jünger als 18 Jahre oder älter als 49 Jahre. Damit dürfte auch klar werden, weshalb das Rating wichtiger als die Gesamtzuschauer ist. Selbst wenn zehn oder zwanzig Millionen Zuschauer dabei waren, kann das Rating immernoch sehr niedrig liegen, wenn hauptsächlich Leute jenseits der 50 Jahre einschalteten. So ist beispielsweise auch ein Rating von 0.0 möglich, obwohl es viele Leute gab, die die Sendung gesehen haben.

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Anmerkung am Rande: Sowohl Rating, Share und Gesamtzuschauer werden natürlich über den jeweiligen Zeitraum der Sendung gemittelt, falls zwischendurch um-, ab- oder zugeschaltet wurde. Soviel dazu. Mitzunehmen wäre, dass das Rating mit Blick auf die US-Serien der Networks die wichtigsten Daten enthält und für die Zukunft der jeweiligen Reihe größte Bedeutung hat.

Unterschiedliche Erwartungshaltungen der Sender

Nehmen wir nun die ganzen Informationen zusammen, dann können wir bereits beurteilen, ob eine Serie gut läuft oder mit einer Absetzung rechnen muss. Jedenfalls, sofern wir alle Serien eines Senders miteinander vergleichen und auch mal darauf schauen, mit welchen Ratings jeder Sender für gewöhnlich hantiert. Denn es gilt, zwischen den Sendern zu unterscheiden.

The CW beispielsweise liegt mit seinen Quoten im Schnitt deutlich niedriger als die vier großen Network-Sender ABC, CBS, FOX und NBC, die auch öfter als „Big Four“ tituliert werden. Hier sind Ratings im Bereich von 0.7 bis 1.0 durchaus üblich und gelten als gut, „The Flash“ ist da mit 1.3 sogar noch überdurchschnittlich bei der Sache. Gefährlich wird es erst, wenn die Zahlen deutlich unter dem Bereich liegen – ein Rating von 0.2 beispielsweise führte dazu, dass „Cult“ 2013 nach wenigen Folgen aus dem Programm genommen wurde.

Bei den anderen Sendern würde hingegen ein Rating von 1.0 oder niedriger für sehr besorgte Gesichter sorgen. Wobei es auch bei ABC, CBS, FOX und NBC unterschiedliche Quotenbereiche gibt, die als gut oder weniger gut gelten. Verkompliziert wird das Ganze noch dadurch, dass unterschiedliche Sendeplätze auch unterschiedliche Erwartungen an die Quoten stellen. Zeige ich eine Serie um 22 Uhr, kann ich nicht die gleichen Zahlen erwarten wie um 20 Uhr. Eine besondere Rolle nimmt dabei noch das Wochenende ein. So wird am Samstag üblicherweise kein neues (Serien-)Material gezeigt, denn da hat die Zielgruppe meist besseres zu tun als vor dem Fernseher zu hocken. Ähnlich sieht es am Freitag aus, wo die Quoten generell sehr niedrig sind, aber durchaus frisches Material gezeigt wird. Der Freitag hat damit eine besondere Stellung. Einerseits sind die Ansprüche an die Quoten niedriger, andererseits gilt es als schlechtes Zeichen, wenn eine Serie dorthin wandert – denn oftmals werden die niedrigen Erwartungen noch untertroffen.

Will man nun Aussagen darüber treffen, ob eine Serie gut oder schlecht läuft, sollte man sich am Quotenschnitt des jeweiligen Senders orientieren. TVbythenumbers stellt dort wöchentlich Listen auf (Beispiel CBS vom 27.01.2015), die aktuelle Serien der Herbstseason auf jedem der fünf Network-Sender miteinander vergleichen und in Bezug zum Durchschnitt setzen. Diese Listen sind einfach zu verstehen und wahrscheinlich der beste Anhaltspunkt, wenn man mal eben schauen möchte, wie es um Serie XY bestellt ist.

Andere Faktoren

Nachdem nun die Bedeutung der Ratings klar sein sollte, gibt es noch ein paar andere Faktoren, die hilfreich sein können, um die Zukunft einer Serie abzuwägen. Denn neben den Werbepartnern der Sender, die mit ihrem Kauf von Werbeblöcken Geld in die Senderkassen spülen, tauchen öfter Begriffe wie „Syndication“, Eigenproduktion, Lizenzierung, usw. auf.

Um da etwas Überblick zu bekommen, muss man sich vor Augen führen, wie eine Serienbestellung für gewöhnlich abläuft und welche Möglichkeiten es dort gibt (keine Angst, das wird jetzt nur kurz erläutert). Wurde die neue Serie XY von einem der Network-Sender bestellt, so umfasst diese Bestellung in der Regel 13 Folgen (für die erste Staffel). Geht die Serie auf Sendung und kommt gut beim Publikum an (= gute Quoten), erfolgt oft die Bestellung von neun weiteren Episoden für die erste Staffel (die sog. „Back-Nine-Order“). Als Fan der Serie kann man sich in dem Fall schon etwas entspannen, denn damit steigt auch die Wahrscheinlichkeit, dass die Serie eine zweite Staffel bekommt. Bleibt die Back-Nine-Order aus, ist es hingegen ein Zeichen, dass die Absetzung droht (allgemein gesprochen, Ausnahmen gibt es immer wieder). Es ist ebenfalls ein schlechtes Zeichen, wenn die Bestellung im Verlauf der Serie verkürzt oder gar die Produktion neuer Folgen abgebrochen wird. So hat CBS beispielsweise zunächst „Stalker“ von 13 auf 20 Folgen aufgestockt (gutes Zeichen) und jetzt doch wieder auf 17 Episoden verkürzt (schlechtes Zeichen) – was zusammen mit den nicht so guten Quoten deutlich auf Absetzung zeigt.

10_Fringe
Aber zurück zu einer Serienbestellung XY: Die meisten Serien werden von einem Studio für die Networks produziert (meist nach einem Bieter-Wettstreit der Sender) und diese zahlen Lizenzgebühren an das Studio hinter der Produktion, was ihnen das Recht zur Erstausstrahlung einräumt (und oft noch mehr, wie z.B. Einflussnahme auf die Produktion, aber das lassen wir hier mal unter den Tisch fallen). Die Lizenzgebühren werden von Staffel zu Staffel neu verhandelt und können dann eine besondere Bedeutung haben, wenn die Zukunft der Reihe auf der Kippe steht. Bei „Fringe“ sah es zum Beispiel nach der Verlegung auf den Freitagabend, was bereits in der dritten Staffel passierte, nicht gut aus. Die Quoten sackten immer weiter ab und eigentlich hätte die Serie der Absetzung entgegen blicken müssen – wenn schon nicht nach der dritten, dann nach der vierten Staffel. Aber FOX hat sich wohl damals mit Warner Bros. (dem Studio hinter „Fringe“) einigen können und die Serie erhielt eine vierte und abschließende fünfte Staffel (letztere mit reduzierter Episodenzahl). Zahlen sind mir zwar nicht bekannt, aber mehr als „‘n Appel und ‘n Ei“ dürfte die Lizenz zur fünften Staffel FOX nicht gekostet haben.

Warum lässt sich das Studio darauf ein? Wegen der sogenannten „Syndication“. Darunter versteht man die Wiederholungsrechte, die das Studio nach der Erstausstrahlung an andere Sender verkaufen kann. Das lohnt sich natürlich erst ab einer bestimmten Episodenzahl – je mehr produziert wurde, umso mehr Geld kann das Studio verlangen. Hat eine Serie also schon einige Staffeln bekommen, kann der Sender die Lizenzgebühren drücken und das Studio die verlorene Summe mit dem Verkauf der Wiederholungsrechte wieder reinholen. Als Faustregel gilt bei den Networks deshalb oft, dass eine dritte Staffel auch automatisch eine vierte nach sich zieht. Denn mit der vierten Staffel wird oft die magische Anzahl von 88 Folgen erreicht (vier Staffeln mit je 22 Episoden, inklusive Back-Nine-Order bei Staffel eins), die den Wert der Wiederholungsrechte beträchtlich steigert (Anmerkung: Es gibt da noch andere Zahlen, die als „magisch“ gelten, im Falle von „Fringe“ beispielsweise die 100).

Die Syndication und damit einhergehende automatische Verlängerung lässt sich allerdings eher als Richtlinie verstehen. Es gibt durchaus auch Serien, die nach der dritten Staffel abgesetzt wurden oder nur eine kurze vierte Staffel erhielten, die noch weit von den magischen 88 Episoden entfernt war, wie „Nikita“ (2010) zum Beispiel.

Die Bedeutung der Episodenzahl nimmt spätestens ab der fünften Staffel auch wieder ab. Ab dort gilt es nämlich einen gegenläufigen Trend zu berücksichtigen, der besagt, dass eine Serie immer teurer wird, je länger sie läuft – und zwar in der Produktion durch neue Darstellerverträge, etc. Das ist auch der Grund, weshalb es nur so wenige Serien mit zweistelliger Staffelanzahl gibt. Irgendwann rentiert sich trotz guter Quoten auch eine anfangs recht günstige Produktion nicht mehr.

11_Star.Trek

Fun Fact: Die Wiederholungsrechte machten die original Star Trek Serie erst zum Hit. Ursprünglich nach der dritten Staffel wegen zu niedriger Quoten abgesetzt, erwiesen sich die Wiederholungen im Tagesprogramm als äußerst beliebt. Ohne die Syndication hätte es niemals den Film von 1979 – zehn Jahre nach dem Aus der Serie – gegeben und das heutige Franchise wäre als Fußnote in der Versenkung verschwunden.

Wieder zurück zur Serienbestellung XY und zur zweiten Option: Es kommt heutzutage häufiger vor, dass die Sender sich an der Produktion ihrer bestellten Serien beteiligen. So steckt ABC Studios beispielsweise zusammen mit Marvel hinter „Marvel’s Agents of S.H.I.E.L.D.“ und „Marvel’s Agent Carter“. Hier braucht der Sender keine Lizenz bezahlen und sieht neben den Werbeeinnahmen im TV auch Gewinnen aus dem Verkauf der Wiederholungsrechte, internationalen Ausstrahlungslizenzen und natürlich den späteren DVDs oder BluRays entgegen. Es kommen halt alle Gewinnmöglichkeiten dazu, die sonst nur das Studio hat. Andererseits bedeutet eine Beteiligung an der Produktion natürlich auch, dass mehr Geld reingesteckt werden muss als bei einer Lizenzierung und die Investition sich eventuell erst viel später auszahlt. Aber wenn es hart auf hart kommt und der Sender sich zwischen einer Fremdproduktion und der aus dem eigenen Haus in Sachen Verlängerung entscheiden muss, dann bekommt die Eigenproduktion oft den Vorrang – sofern die Quoten beider Serien vergleichbar sind und die Eigenproduktion sich nicht als totaler Zuschauer-Flop erwiesen hat.

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Fandom: Der Einfluss von Fans auf eine Serienverlängerung ist stark begrenzt. Das Rating zählt in erster Linie und wenn das zu niedrig ist, wird abgesetzt. Allerdings gibt es immer wieder Ausnahmen, die auf das Fandom zurückzuführen sind. „Family Guy“, „Jericho“ (2006) oder „Beauty and the Beast“ (2012) fallen mir da spontan ein. „Jericho“ wurde durch Fankampagnen nach der Absetzung der ersten Staffel für sieben Episoden wieder zurück auf die Bildschirme geholt, um anschließend erneut abgesetzt zu werden – aber immerhin gab es noch einen Wiederbelebungsversuch. „Family Guy“ wurde gleich zweimal von FOX abgesetzt. Nach der zweiten Staffel entschied sich der Sender in letzter Minute noch einmal um, nach der dritten sollte das Schicksal eigentlich besiegelt sein. Eigentlich. Aber der Erfolg der Wiederholungen und die DVD-Verkäufe (FOX produziert die Reihe auch und konnte sich daher monetär über das weitere Interesse der Zuschauer freuen) sorgten dafür, dass ein weiterer Wiederbelebungsversuch gestartet wurde – und die Reihe läuft noch heute.

Bei „Beauty and the Beast“ sorgte die Verlängerung trotz niedriger Quoten der zweiten Staffel für Verwunderung. Laut Senderchef Mark Pedowitz von The CW wurde eine dritte Staffel bestellt, weil die Serie in sozialen Netzwerken und Co. stets ein Thema war – da verspricht man sich bessere Quoten für die (kürzere) dritte Staffel, aber ob die auch kommen werden, muss sich erst noch zeigen. In diesem Zusammenhang ist vielleicht auch erwähnenswert, dass nach erfolgter Absetzung nur in Ausnahmefällen ein anderer Sender einspringen wird und es doch noch zu einer weiteren Staffel kommt. Für Fans ist es oft die letzte Hoffnung auf neues Material nach einer Absetzung, aber wenn die Quotenkuh keine Milch mehr gibt, ist der Ofen in 99% der Fälle aus.

Begrenzte Sendezeiten: Trotz der wenigen Programmplätze in der Primetime gelten die Networks als die Sender, die die meisten Serien bestellen und auch wieder absetzen. Jedes Jahr wird erneut gegen die Konkurrenz angetreten und neuer Content ist wichtig, um den Quotenschnitt des Senders und damit die Einnahmen durch Werbung erhöhen zu können. Bei Totalflops wird nicht lange gefackelt, aber auch bei Serien im mittelprächtigen Quotenbereich kann sich die Frage stellen, ob eine Verlängerung sich lohnt. Selbst im Extremfall, wenn es einem Sender gelingt, nur quotenträchtige Serien an den Start zu bringen, werden Absetzungen erfolgen. Beispiel aktuell The CW: Dort wurden bereits alle acht Serien verlängert, die im letzten Herbst an den Start gingen. Aber der Sender hat nur zehn Stunden Primetime pro Woche und neben Serien auch noch etwas Reality-Kram im Programm. Da lässt sich leicht ausrechnen, dass die Serien, die jetzt erst im Frühjahr starten, relativ schlechte Karten haben werden. „Hart of Dixie“ wird sehr wahrscheinlich abgesetzt (der Syndication-Joker wurde schon ausgespielt, die Quoten sind im Keller), „Beauty and the Beast“ wurde in den Sommer verlegt (wahrscheinlich wegen Platzproblemen in der Herbstseason) und sollten tatsächlich „iZombie“ und „The Messengers“ verlängert werden, gäbe es keinen Platz mehr für neues Material, was aber garantiert bestellt wird. Sollte ich raten, würde ich schon jetzt tippen, dass sowohl „iZombie“ als auch „The Messengers“ abgesetzt werden, weil der Platz in der nächsten Herbstseason für neue Serien benötigt wird. Es sei denn natürlich, einer der beiden kommenden Neustarts wird ein ähnlicher Hit wie „The Flash“, was aber nicht sehr wahrscheinlich ist.

Zusammenfassend lässt sich hier sagen, dass das Rating zwar die größte Rolle spielt, aber die genannten anderen Faktoren auch berücksichtigt werden müssen. Vor allem dann, wenn die Quotenlage nicht eindeutig Richtung Verlängerung oder Absetzung zeigt.

Das war jetzt sehr viel Stoff und relativ allgemein gehalten, aber ich hoffe mal, dass es trotz des trockenen Themas doch interessant war, mal einen Blick auf das US-Quotensystem zu werfen und auch darauf, wovon die Zukunft einer Serie sonst noch abhängt bzw. abhängen kann. Kommentare, Fragen und Anregungen sind natürlich immer willkommen.

 

 

1 Comment

  1. Florian Pütz

    2. März 2016 at 19:12

    Top! Danke für den Exkurs.

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