Story:
IMF
Agent
Ethan
Hunt
(Tom
Cruise)
ist
wieder
im
Einsatz.
Eine
schier
unmögliche
Mission
ruft ihn
wieder
auf den
Plan,
diesmal
muss er
einen
brutalen
Waffenschieber
(Philip
Seymour
Hoffman)
dingfest
machen
und
seine
Frau aus
den
Klauen
dieses
machtbesessenen
und
eiskalten
Monsters
befreien.
Eine
unmögliche
Mission?
Nicht
für
Ethan
Hunt…
regie :
j.j.
abrams
cast
:
tom
cruise,
philip
seymour
hoffman
kritik
:
frederic
garz
____________________________________________________________________________
Kritik:
Aller
guten
Dinge
sind
drei.
Nach den
sehr
erfolgreichen
Vorgängern,
schien
es nur
eine
Frage
der Zeit
zu sein,
wann man
sich
wieder
zusammensetzt
und an
einem
dritten
Teil
tüftelt.
Nach
Brian de
Palma
und John
Woo,
nahm
diesmal
J.J.
Abrams
auf dem
Regiestuhl
platz,
der
zuvor
mit
seinen
Erfolgsserien
„Alias“
und
„Lost“
weltweit
für
Aufsehen
sorgte.
Das
Vertrauen
in den
Neuling,
der mit
„M:I:III“
sein
Filmdebüt
gab,
kommt
nicht
von
ungefähr,
so
sammelte
Abrams
mit
„Alias“
viele
Erfahrungen
im
Actionbereich
und
kreierte
mit
„Lost“
eine
spannungsgeladene
Dschungelserie
mit
bestechender
Atmosphäre.
Zweifellos
hat man
in
Regisseur
Abrams
den
richtigen
Mann für
den
dritten
Teil
gefunden,
der
trotz
den
hohen
Erwartungen,
aufgrund
der sehr
guten
Vorgängern,
alle
Kritiker
verstummen
lässt
und
einen
genialen
Mix aus
Agentenfilm,
wie es
vor
allem
der
erste
Film war
und
Actionthriller,
John
Woos
Interpretation
des
zweiten
Teils,
erschuf.
Die
Geschichte
stellt
im
Grunde
ein
ausgereiftes
Katz und
Maus
Spiel
dar,
indem
Niemand
Niemandem
trauen
kann und
jeder
ein
doppeltes
Spiel
spielen
könnte.
In einem
großen
Rückblick
wird
fast die
gesamte
Story
erzählt,
was
hinter
der
Hasenpfote
steckt
und wie
es zum
Aufeinadertreffen
zwischen
Ethan
Hunt
(Tom
Cruise)
und Owen
Davian
(Philip
Seymour
Hoffman)
kommen
konnte.
Man
möchte
schon
fast von
einer „Lost“-typische
Erzählweise
reden,
jedoch
geht
Regisseur
Abrams
einen
Schritt
weiter
und
vereint
ruhige
Szenen,
in denen
viel von
den
Schauspielern
abverlangt
wird,
mit
brachialen
Actionsequenzen.
So
vertieft
er z.B.
die
menschliche
Seite
der
Person
Ethan
Hunt,
zeigt
beispielsweise
seine
Liebesbeziehung
mit der
bezaubernden
Julia
(Michelle
Monoghan)
auf. Mit
diesen
Szenen
nimmt er
öfters
abstand
vom
Actionfeuerwerk
und
bringt
geschickt
Gefühle
mit ins
Spiel
bringt.
Auch die
Seite
des
Gegenspielers
ist
keinesfalls
plump
oder
oberflächlich
sondern
hervorragend
inszeniert.
So
bekommt
Owen
Davian,
in
Person
von
Philip
Seymour
Hoffman,
exzellente
Charaktereigenschaften
und viel
Entfaltungsfreiheit,
um
seinem
Charakter
viel
Tiefe zu
verleihen.
Diese
intensive
Charakterstudie
ist
typisch
für
Regisseur
Abrams.
Bereits
in
„Lost“
hat er
dies
geradezu
zelebriert.
Dadurch
wirkt
der Film
viel
intensiver,
die
Identifizierung
mit den
Protagonisten
und das
Mitfiebern
nehmen
stetig
zu und
sorgen
dafür,
dass
„M:I:III“
alles
andere
als
oberflächliche
08/15
Hollywood-Popcorn-Unterhaltung
ist,
sondern
vielmehr
spannende
Thrillerelemente
mit
packender
Action
und
ruhigen
Szenen
vereint.
Hervorragende
Schauspielerische
Leistungen
liefern
vor
allem
Tom
Cruise
und
Philip
Seymour
Hoffman
ab.
Cruise
spielt
den
Top-Agenten
Ethan
Hunt mal
wieder
brillant
und mit
erstaunlichem
Tiefgang.
Blieb
sein
Charakter
in Teil
2 eher
oberflächlicher
Natur,
bekommt
er nun
Tiefgang,
was von
Tom
einiges
abverlangte
und er
bravourös
meisterte.
Hoffmann
bekam
erst vor
kurzem
für
seine
meisterhafte
Darstellung
in „Capote“
den
Oscar
als
bester
Hauptdarsteller
und
festigte
mit
seinen
genialen
Auftritten
seine
Stellung.
Selten
wurden
Bösewichte
so
perfekt
dargestellt,
wie in
„M:I:III“.
Hoffman
verleiht
seinem
Charakter
viel
Stärke
und ein
erschreckend
böses,
kaltes
und
geniales
Auftreten.
Die
Nebenrollen
wurden
ebenfalls
exzellent
besetzt.
Ving
Rhames
ist
wieder
mal als
Ethans
rechte
Hand im
Einsatz,
der das
Team
koordiniert,
Michelle
Monoghan
sieht
bezaubernd
aus und
spielt
ihren
Part als
Toms
Geliebte
überzeugend.
Des
Weiteren
ist
Simon
Pegg aus
„Shaun
of the
Dead“ zu
sehen
als
IMF-Spezialist
mit
einem
netten
und
humorvollen
Auftritt.
Laurence
Fishburne
weiß als
Chef
ebenfalls
zu
gefallen,
wenn er
auch nur
wenige
Auftritte
hat.
Die
spannende
Agentenfilm-Atmosphäre
ist vor
allem
auf die
erstklassige
Wahl der
verschiedenen
Drehorte
zurückzuführen.
Da wären
eine
verlassen
Lagerhalle
in
Deutschland
bei
Nacht,
ein
Einbruch
in den
Vatikan,
eine
Action-Sequenz
auf
einer
Brücke
sowie
ein
Stunt-Overkill
auf den
Hochhaus-Dächern
in
Shanghai.
Man
holte
alles
aus den
Locations
heraus,
bildete
einen
superben
Spannungsbogen
und jede
Menge
Actionsequenzen.
Nach dem
eher
spannungsarmen
dafür
umso
actionreicheren
zweiten
Teil,
trumpft
„M:I:III“
wieder
mit
vielen
spannende
Szenen
auf. Vor
allem
auf die
Agenten-typischen
Szenen,
wie
Spionage,
das
Infiltrieren,
unbemerktes
Stehlen
und
Einbruch
wurde
wieder
verstärkt
wert
gelegt.
Hier
lehnte
man sich
deutlich
wieder
an den
ersten
Teil an,
verwirrt
den
Zuschauer
und
lässt
ihn um
den
Protagonisten
bangen.
Kommen
wir nun
zum
Hauptpunkt
des
neuen
Actionkrachers
von J.J.
Abrams,
der
Actionsequenzen.
Mit
einem
Wort:
Fantastisch.
In
„Alias“
angedeutet,
in
„M:I:III“
perfektioniert.
Selten
wird
Action
so
genial
zelebriert
wie im
neusten
„Mission: Impossible“
Streifen.
Der
nächtliche
Übergriff
auf die
deutsche
Lagerhalle
ist eine
Wucht.
Perfekt
inszenierte
Explosionen,
wilde
Schießereien,
tollkühne
Kamerafahrten
und
Hochspannung
pur,
bilden
einen
spektakulären
Einstieg
in den
dritten
Teil.
Der
Einbruch
in den
Vatikan
ist sehr
ideenreich
und
genial
durchdacht.
Ein
tolles
Agenten-Feeling
kommt
auf, mit
Hilfe
neuster
Techniken
und
einer
perfekten
Taktik
schließt
man
nahtlos
an den
ersten
Teil der
Trilogie
an.
Später
bekommt
man eine
brachiale,
kongeniale
Actionsequenz
auf
einer
Brücke
geboten,
die
jedem
Fan
opulenter
Action
die
Kinnlade
herunterfallen
lässt
und eine
optische
Wucht
fürs
Auge
darstellt.
Betrachtet
man dann
noch den
irre
aufwendig
und umso
spektakulären
Versuch,
in
Shanghai
von
einem
Hochhausdach
zum
anderen
mit
Hilfe
eines
Seils zu
springen,
muss man
sich
neidlos
und
voller
Respekt
vor
Regisseur
J.J.
Abrams
verbeugen,
das ist
Action
in
Perfektion.
Raketenangriffe,
Hubschrauber-Aktionen,
haarsträubende
Verfolgungsjagden
und
waghalsige
Stunts,
nur
wenigen
Menschen
gelingt
es,
solch
einzigartige
Sequenzen
zu
realisieren.
Unterstützt
werden
die
ruhigen,
wie die
brachialen
Actionsequenzen
von
einem
tollen
Musik-Score,
der
teilweise
die
alten
bekannten
Themen
enthält
und mit
neuen
ergänzt.
Fazit:
Eine
unmögliche
Mission
ist
geglückt.
Regisseur
J.J.
Abrams
machte
das
unmögliche
wahr.
Mit
seinem
Filmdebüt
„M:I:III“
ist ihm
der
perfekte
Mix aus
Teil 1
und 2
gelungen,
den er
mit
vielen
neuen
Ideen,
wie etwa
der
starken
Charakterausprägung
und der
Vertiefung
der
Personale
Ethan Hunt
sowie
großartiger,
unvergesslicher
Actionsequenzen
verstärkte.
Ein
Actionspektakel
der
Extraklasse,
unvergessliche
spannende
Momente
und
geniale
schauspielerische
Leistungen
machen
„M:I:III“
zu einem
Agentenfilm
der
Superlative.
9.2
/ 10
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